Druckschrift 
2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
Seite
294
Einzelbild herunterladen
 

294 XLVII, 4 SEGEN

got laz dich unrelites loiles nimer er dez wart er seit vil fro 8488 Abefsterben 82 ef also mfzzesl du. N. hevt gesegentze got müzzel (sie) du selieh sein 83ft sein 89also gesegent sand tobias den sun sein daz verleich mir mein trheteinvnd sant in do ze yercho durch.........90 Abe

II der niederdeutsche lext der Roslocker pergamenths. IV. 1.7 aus demXIV jh. (Sitzungsberichte der Münchner akademie 1871 s. 45860) istso verwildert, dass ich mich begnügte nur einzelne stellen daraus anzu-führen. S bruchslück eines duodezblalles des XII jh. in Schönbachsbesitz, enthaltend v. 5. 6. 919. 27. 28. 19. 20. zwei neue Zeilen (s. zu 20).26. 35. 36. 21. 22. 30 des Tobiassegens. ASchönbach und KMüllen-hoff zs. 19 (1876), 49597. die den hss. EghS eigentümlichen vers-umslellungen und -auslassungen hätten im apparal nicht ohne weilläuflig-keil verzeichnet werden können: darum ist die folge ihrer verse obenmitgeteilt. bemerken will ich noch, dass die lehre des Tobias an seinensöhn, welche in cgm. 357. 514. 744. 751. 777. 1121 enthalten ist, zuunserm gedieht in keinem bezug steht.

A und demnächst b geben an und für sich einen sehr guten, auchden verhällnismäfsig vollständigsten lext, der aber bei näherer belrach-lung sich an manchen stellen als interpoliert erweist und auch nichtfrei von auslassungen ist. eng verwant mit h, bisweilen ursprünglicherals diese hs., ist g, vgl. die varr. namentlich zu 16. 17. 18. 41. 59.67 f. 7 7. 82. C gibt das gedieht schon in einer verstümmelten undsehr verwilderten geslall: vielleicht war der C zu gründe liegende lextaus dem gedächlnis aufgezeichnet und der abschreiber brachte neue ände-rungen und versehen hinzu, aber auf denselben lext, den die ältere,C zu gründe liegende aufzeichnung voraussetzt, gehen noch die spätenhss. def(i) über k s. nachher zurück, so dass mit hilfe von efin einem falle wenigstens (s. zu 717 6) das ursprüngliche, das in keinerhs. sieht, vermutungsweise hergestellt werden konnte, da nun zwei ver-schiedene texte Ahg und Cdef(i) vorliegen, der allen aufzeichnung G dierechte auloriläl fehlt, die Übereinstimmung der Jüngern hss. aber, weilalle ändern, teils durch zufall, teils auch, weil das gedieht lange zeitverbreitet und mit recht beliebt war, durch die mündliche Überlieferung(s. zu 8488) herbeigeführt sein kann, so ist in jedem einzelnen fallezu erwägen, welche lesarl füglich nicht erst durch änderung entstandensein kann, und darnach die herslellung zu versuchen: volle sicherheilin allen einzelheilen ist nicht zu erreichen, eine dritte Masse der Über-lieferung repraesentieren ERSh sowie der anfang von k bis v. 15, wäh-rend der resl dieses lexles sich am nächsten mit ef berührt, allen andernhss. gegenüber stimmen Sli überein z. 13 (war). 16 (fehlen von und).19 und 26 (ruoche). mit R teilt S zwei Zeilen (s. zu 20), deren ersteauch in E steht, mit t i.D. v. 11 haben Ehk und halle allem anscheinnach S hört, was besser passt als das sach der übrigen, weil Tobiasvater erblindet war. da z. 15 der räum zwischen sun der got d und tin S nicht ausreicht, um mit den meisten hss. zu ergänzen dem niht ver-borgen ist, so wird dort dasselbe gestanden haben wie in h der da ist: