XLV1I, 3 SEGEN 289
sprach do er himel und erd an sacli; und die worl sigent an die
wasser also vesi als das paternoster ist in der niess. 33—36, wofür 34 schon 54 das reimwort ergibt, finden sich fast gleichlautend inD 7—10, E 15—17, F 8. 9, H a 3. 4, und zwar in DE in Verbindungmit den A 25—30 entsprechenden versen, die unzweifelhaft dem allengemeinsamen original angehören, dein man daher auch jene zuschrei-ben darf, sie werden auch in der sant Johans minne der Wienerhs. 2817 bl. 24" sp. 1 (Uhlands Volkslieder s. 823), der Einsiedler(alld. bl. 2, 264, 15 ff.), der Regensburger (zs. 22, 243), der Wolfs-thurner (zs. f. Volkskunde 1) s. 319 und der Schioabacher hs. 19—22,hier wie DE mit dem A 25—30 entsprechenden anfang (s. zu l) 11,E 21), wiederholt: daz uns elliu not vermide, noch kein wäfen nilit 474
versnide, daz ie gesmiilel wart, sit daz Jesus Crist geboren wart;
gleichfalls in dem niederländischen morgensegen alld. bl. 2, 271: datmi glieen diughen en mnghen vellen, noch glieen longhc en moghe
quellen, noch iser noch stael eu mi sniden noch slaen, dat
seder ghesmeet waert dal Christus gheboren waerl; endlich in einem
Halberslädler segen zs. f. d. phil. 12, 144 das mich neyn Wappen seahde[unde] das hy gesmedet wart sin der cyt das der helic Krisl geborgen (/. gehören)wart. vgl. Tobiass. 52 ff. und seg. 1 im anhang dazu, die Johannes-minne der Weimarer hs., die KBofmann in den Münchner Sitzungsberichten1871 s. Abi f. wie 187 0 die Schioabacher drucken liefs, ohne die Wiener •und Einsiedler hss. zu kennen, ist eine ganz unvollständige, werlloseaufzeichnung, der das ganze millelslück, bei Uhland 2, 11—5, 7, fehlt.
42 s. zu IV, 8, 6; F 5. 44 slahelin, 45 sleiniu die hs., Wacker-
nagel stellte um. die formet ist in A 23 unzweifelhaft verkürzt; ingleicher Vollständigkeit aber findet sie sich im Tobiass. 45 ff-, in ll b 20—23und D 21 ff.; vgl. Arnolds lobgedicht (s. zu XLV) auf den heiligen geisl333, 12 ff. Diem. wie meht ich herre trehlin, waer mir daz haupt erin,slälin diu zunge, die grözen maudunge iemer vurebringen! und anm. zumTobiass. 45. 51—56=E 5—8, F 5 ff., W 5—8, Variante von A17—22.
Neuerdings sind nun noch im anzeiger des germanischen museumsvon 1869 s. 46 /'. 47 f. aus einer Tegernseer hs. von 1507 (cgm.821) bl. 20 l a . 202° zwei segen abgedruckt, in denen sich die formeinin sehr zerrüttetem zustande in folgender Ordnung wiederholen. II" 1.
2=D 17 f. E 1 f. F 1 f. 3. 4=D 9 f. E 16 f. F 7 f. G 35 f.
5—8 {eine reimzeile fehlt) = E 5—8 (insbes. Genn. 30, 410). F 5 ff.G 51—56. 9. 10 gesegen mich heul die heiligen drei nage], die unsermherren durch heml und fies wurden geslagen. 11 —16 Ich gesegen
alle waffen an das mein allain, das ich nit darzu main: das seholl
sneiden fleisch und pain und wen ich main: kumpt es aus meiner
handt, so sol es in den selben segen sein genant = (A 25—30, B 13—15)D 11—14, E 18—21 anm., XLVII, 4, 54 g und unten 1. Il b 1. 2
Ich heut auf stec , In gotz fiid ich gee = (A 5 f.) B 1 f. C 1 f. vgl.
DG 1 f. Znaimer Tobiass. aao. s. 361 Ich will beut ausgehen in gottesfriede, ich gehe, reite oder fahre aus, dafs meine worte und werke in
DENKMÄLER II. 19