288 XLVII, 3 SEGEN
das erste stück 1—6, das sich dem anfang von BC und A 5 f. ver-gleicht, steht gegen den schluss der hs. bl. 94° /'. (Graff Diuliska 2, 297 ;473 Wackernagel alld. pred. s. 227 nr. S9), es folgt auf 6 noch daz icliinen allen si also lieh, dar ubir manon ich disin namin, den Adam aneruofte, dö er die hant sali, diu in da machole, daz dirre Adonai; dannnoch ein gebet bis bl. 95 b {Graff aao. Wackernagel s. 228 nr. 90),worin nur die worle also muozislü mich huLe hilmotin vor sundon, vorschandon undo vor vigindc andon einigermafsen an A 47 /'. erinnern
und den reim zu G 17 ergeben, vgl. auch Znaimer Tobiass. aao. s. 361(oben s. 462 /'.) also befehle ich mich heul — in seine heil, fünf wundendass sie mich wollen hehülen vor allen bösen Unglück und schaden, vorsünden schand, vor allen anfechlungen der bösen geisler, dass sie mir anmeinem leibe nicht schaden können. das zweite stück 7—24 — wo
die drille person in die erste umzusetzen und damit 19 ff. die poetischeWortstellung herzustellen ist — steht im ersten teil der hs. bl. 9" {Graffs. 293, Wackernagel s. 219 nr. 79). hier mahnt 9. 10 an A 15 f.und 32; 11 — 14 an G 1—4, besonders deutlich aber 15 ff. an A 40 ff.und G b (vgl. zu C 1 ' 11), so dass die absonderung des anhangs von demhauptteil, die wir in A finden, wie es scheint nicht vorausgesetzt wird, eineganz junge aufzeichnung eines ausgangssegens in JWWolfs beitragen zurdeutschen mylhologie 1,258 nr. 26 (vgl.mylh. 3 4 , 505 nr. l und auch zs. 24,182) vereinigt ungefähr den inhall des ersten und zweiten fragmenls:
Hier tret icli auf die schwelle:
golt der herr ist mein geselle,
Christus isl mein hut,
die erde ist mein schuh,
das heilige kreuz ist mein schwerl,
dass alle die mich sehn
mich haben lieb und wert.auf das zweite stück folgt in der hs. bl. 9 b —ll a das gebet einer frau(Wackernagel s. 219 nr. 80, alld. leseb., Basel 1859, 256) Herre got,an dine gnäde irgibe ich mich usw., welches schliefst daz ich dise weituirwandelon muoze ungischendit unde min wiblich ere an mir niemir giui-deret werde, unde ruoche allen minin fienden ir bor ferli widir mich zibicherinne. Ps. (24, 1) Ad le, domine, leuaui, und der drille teil dessegens 25—57 (Graff s. 293 f., Wackernagel aao.); dann U al) ein zweitesgebet Frouwa saneta Maria, Wackernagel alld. pred. s. 220 nr. 81.das im munde einer frau sehr unpassende stück ist im anfang ver-stümmelt oder entstellt: die anrede überfüllt den vers 25 und bei 26 istein misversländnis oder Verderbnis anzunehmen, da sonst nichts davonverlautet, dass Christus je schwerl oder waffen betreten, vgl. C b 2.28 ff. verglichen mit A 37 ff. lassen vermuten, dass 25. 26 ehedem ganzanders lauteten. 30. 31 kehren auch in dem schwertsegen Germ. 30,
410 stele und vesle als dass heiig paler noster, dass der priester in der he-iigen stilmessen sprach, zs. 24, 72, 260 diu wort sein heut also vest sicutsanetus pater noster, und in einem wassersegen bei Mone anz. 1834, 285nr. 27 wieder: die worl müssint sin als war, als das worl das got selber