XLVII, 3 SEGEN 285
und wenn es komt aus meiner liant,ein andrer segen sei es genant.und dreimal dein wapfen daruf gestossen in die erden, ungeliebt odergeliebt (d. i. ungelüppet oder gelüppet) oder wie dem wapfen gleicb ge-schehen sei.
ij Auch, lieher golt, lass mich darbei
aller sorgen frei.
ich beschwere heut alle wapfen (gut)bei des heiligen Christi hlul,das sie mich genzlicli vermeiden2« und mich nicht schneiden.
mein heuht sei dargegen stehlen,mein herze sei steinen,mein leib sei heinen,und alles himlische heer25 komme heut zu mir und beschirme mich.
der eingang 1—4 stimmt im wesentlichen wieder mit HC und mit A5—8 und D wiederholt darauf auch wie BC die merkwürdigen , in Aübergangenen verse. über 7—10 und 21—23 s. zu G 33—36. 43 ff.;mit 19. 20 vgl. Tobiass. 53. 54 mit anm.
Die A 25 ff. entsprechenden Zeilen 11 —14 knüpft ebenso wie Dund 1! 13 (vgl. ll a 11) der von KHofmann in den Sitzungsberichten derMünchner akademie 1870 2, 16—19 als 'gänzlich unbekannt und einzigin seiner arl' herausgegebene, niederdeutsche Johannesminnesegen derSchwabacher hs. v. 23 ff. sunder use alleyne usw. (s. zu G 33 bis36 und Tobiass. 64) und der schwerlsegen E einer Breslauer hs. inden alld. bl. 2, 266 (wiederabgedruckt anz. des germ. mus. 1871, 304)v. 18 an:
Ich beswer alle wollen gutmit des heiligen Crislus blut,des heiligen Christus adem,daz sy or stechen vnde or snidcn lasen,5 vnde sinl also gut
keyn (d. i. gein) mynem fleisch vnde mynein blutalso myner frouwen sente Marian ir sweiss was,da sie des heiligen Cristes genas.des heiligen Cristes blut,10 daz an dem spere nyder wut,
geseyne myn Heisch vnde myn blut.der heilige Crist, stiess syne ruten
in den Jordan, daz der Jordan weder stunt: 471
also müssen alle woffen hose vnde gut15 vermide myn fleisch vnde blut,
daz ye gesmedt wartsint der heylige Crist geboren wart —Ane daz myne alleyne,daz müsse snide fleisch vnde gebeyne.