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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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281
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XLVII, 2 SEÜEN 28 1

Wurmsegen kamen gegen mancherlei kranliheilen und übel, die manvon würmern verursacht glaubte, bei menschen und vieh in anwendung.die Pariser hs. nouv. acquis. 229 bietet folgenden contra vermein edentem,der correcter zs. 23, 436 als in den sitzungsber. der Berliner akad.1885 s. 580 f. abgedruckt ist: Ih gebiude dir, wurm, du in demo fleiskeligest, si dm einer, sin diu zuene, suie filo dm si, in nomine palris et filiiet spirilus sancti, In Jhesu nazareno, der ze ßethleem geboren wart, influmine Jordanis getoufet wart, ze Jlierusalem gemarteret wart, ze monteOliveti ze himele fuor: daz du des fleiskes niewet mer ezzest unde desbluoles niewet mer trinkest des mannes. N. ve! des wibes. in goles namenamen. Quicunque bomini hac medicina vermein emendare velit, caveat nealicui iumento per eam emendet, quia poslea homini non proderit. dieaufzählungen der ze Belbleem geboren wart usw. entstammen wohl denblulsegen XLVII, 1. die Wiener hs. 2817 bl. 28 a sp. 2 hat noch diesenlateinischen segen gegen zahnweh (andere z. t. bessere fassungen s. zs. 27,308. anz. 15, 145; auch in der Erfurter hs. 8° 62 b , s. Schum s. 722): Obdie würm in den zenen sien, so serib. 'In nomine patris et filii et spirilussancti, domini nostri Jesu Christi, amen. Sanctus Petrus ambas manus admaxillas tenebat: supervenibat Christus dominus noster, dicens 'quid habesPctre?' 'Domine, vermes habeo, qui nomen habent nigranei (/. inigranei,hemigranei), qui deuoranl dentes meos et maxillas meas. Signum tuum,domine, super famulum luum, domine! ayos a. a., sanctus s. s., alleluia al.al.' Und segen dich damit zwen morgen und ainen aubent und sprich alsdick driu paternoster und driu ave Maria, so wirt dir bas. wie derselbein Italien, England und Schottland verbreitet und in Deutschland ineinen segen gegen mundfaule und wieder mit anlehnung an den unsrigenund an den wundsegen Tres boni fratres (zu XLVII, 3, 52) in einenwurmsegen umgebildet ist, kann man jetzt aus Germ. 13, 178 ff. 181 //".467(vgl. 17, 75) ersehen. Kuhn hat mit dem unsrigen in seiner zs. 13, 137 ff.allindische Sprüche verglichen.

3. MÜNCHNER AUSFAHRTSEGEN.

Cod. lat. 23374 der k. bibliolhek in München von unbekannter Herkunft(ZZ. 374), 23 bl. kl. 4 U , paginiert 187232; Überreste von drei ver-schiedenen hss.: erste läge bl. 112 (p. 187210) lateinische sermonenoder expositionen aus einer hs. des XIV jh.; zweite läge bl. 1318(p. 211222) lateinische gebele, segen und beschwörungen von ver-schiedenen händen des XIII (oder nach Jaffe vielleicht auch noch aus demende des XII) jh. der deutsche segen beginnt bl. 15 b (p. 216) sp. 2unten und schliefst bl. 16 a (p. 217) sp. 2 z. 6. die ersten 32 versemachte BJDocen in der jenaischen allgemeinen lilleralurzeUung 1810nr. 110 bd. 2 s. 276 bekannt und wiederholten darnach HHoffmann in denfundgruben 1, 343 /'., JGrimm im anh. zur mylh. (1835) cxxxm /'.,