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2 (1892) Anmerkungen
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280 XLVII, 2 SEGEN

und unbedenklich dürfen darnach die allein in B erhaltenen zeilen 3. 4mit eiter bewolten:die matten im üz wielenfür echt und ursprünglich gellen (vgl. anz. des germ. mus. 1871, 303Sanctus Job seilet in slerquilinio vermibus scaturiens et ille idem sanetus Jobsanat huuc equum). es könnte dann A 3. 4 = D folgen; aber die un-möglichkeil, die rede Jobs fortzuführen, ergibt sich bald, man kannauch die anrufung Christi nicht dem besegnenden in den mund legen,466 weil dann der schluss der rede fehlen würde, da den zeilen B 6. 7die gesamte andre Überlieferung entgegensteht und sie anderswoher ent-lehnt sein müssen, nach CDE wurde die erlösende wirksame schluss-formel richtig der allen logik der segen gemäfs von Christus oder gollselbst ausgesprochen, es muss daher (s. zu IV, 1 s. 276) auch diesersegen einen rein epischen eingang gehabt haben und die Umsetzung indie anrede, wie sie in AD vorliegt, ein sehr alter fehler sein, der sichaber durch den ausfall von v. 3. 4 nach v. 2 leicht erklärt, vielleichtfolgte auch auf B 3. 4 noch C 3. 4 (vgl. E)s unde (oder er clagte daz) sin gebeiue

äzen die wurme deine.dann aber nach AD (vgl. C)

der genädigo Grisl,

der der inemo himile ist (C wände nieman bezzer ist),

der erhurte Jöbes bete,10 die er mit anedaht (?vil tiure?) ze imo tele.

die sinnlose Wiederholung und umkehrung des anfangs in A 810 undD öfter hängt mit der Verwandlung der erzählung in die anrede zusammen,die verse der genädigc Crist leiten schon zu der Schlussformel hin-über, in indirecler oder direcler rede konnte noch gesagt werden, wo-für in D die spuren, sogar in einem altertümlichen reim, vorzuliegenscheinen, dass Christus bei der marler, die er erlitten, den wurmen ver-boten habe, Job zu quälen, der schluss aber lautete direct

wurm, du slst (wurme, ir s!t) wiz, swarz oder rot,

icli gebiute dir, du slst totoder ir sulent alle ligen totoder wie man sich die letzte zeile gestaltet denke, die formel wiz, swarzoder rot, durch die ganze jüngere Überlieferung bezeugt, steht für dievorletzte so fest wie v. 1. 2 als eingang, da sie erst die fehlende reim-zeile für All und B 8 ergibt, von den jungem texten setzt nament-lich I), mit A verglichen, eine alle schriftliche aufzeichnung voraus, dassaber der sprach schon im XII jh. zweimal so unvollkommen und in so ver-wilderter gestalt und später noch so oft aufgezeichnet wurde, sprichtfür sein hohes alter und sein ansehen, auf ihn deutet auch noch dersegen einer Innsbrucker medicinischen hs. des XII jh. bei Mone 1838,609 = Germ. 12, 466 Wrm, ich gebiute dir bi gotes Worten et s. Jobunte siner heligin chinde, daz tu sen (? I. disen) man vel di . . . (? I. dises)wtbes mer enbizzest noch tages nuhe nahles. vgl. auch anz. des germ.museums 1865, 352.