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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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265
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XLIII DAS PATERNOSTER 265

Hugo von SViclor s. 489 gesichert hat, nichts feststellen, nur dass, 454wenn es auch zu den frühesten werken Hugos (geb. 1097, gest. 1141)gehören sollte, es nicht wohl vor 1120 entstanden sein kann, das vor-liegende gedieht, das man der spräche nach ziemlich früh setzen möchte,wird daher kaum vor dem vierten oder fünften jahrzehend des XII jh.verfasst sein. Hugo von SViclor, um dies noch hinzuzufügen, der deutscheStifter der französischen myslik, war auch in den südöstlichen gegendenDeutschlands eine wohlgekannte persönlichkeil, österreichische annalenmerken seinen lod an, österreichische kloslerbibliotheken bewahren seinewerke.

XLIV VON DER SIEBENZAHL.

Hs. 652 der Universitätsbibliothek zu Innsbruck, XU jh., unmittelbarhinler XLIII, mit der Überschrift De sepiein sigillis, die aber nur demInhalte der ersten Strophe entspricht. FJMone anzeiget 8 (1839),

44—46. hier nach Zingerle, s. zum palernosler.

1, 1 über die form dieses gedicktes sei gleich hier bemerkt, dassdie Strophen nicht der verszahl, wohl aber dem innern bau nach ungleichsind, es gehen je zwei Strophen nach derselben melodie, und zwar:1. 2, 3. 5, 4. 6, 7. 8. in dem letzten pare haben drei zeilen (3. 4 und 7)vier, zwei (11. 12) sechs, die übrigen fünf hebungen. in den drei erstenparen ist vier hebungen in der zeile zwar das gewöhnliche, aber fünfzählen z. 1. 6. 12 in slr. 1. 2, z. 9 — 12 in str. 3. 5, z. 1. 2 (.12) instr. 4. 6. [auch hier stimme ich Bartsch Germ. 9, 66 darin zu, dassdie von Scherer versuchte symmetrische gliederung je zweier Strophenmit besonderer melodie sich nicht hallen lässl. nehmen wir zweisilbigenauflakt, dessen auch Scherer mehrfach sich bedient, und versetzte beton-ung resp. zweisilbige Senkung an, so gehl keiner der stumpfreimendenverse über das mafs von 4 hebungen hinaus, denn 4, 12 werden diebeiden ersten silben des fremdworts apoealissis nach deutscher weise zuversehleifen sein und 1, 6 fügt sich bei lilgung des entbehrlichen waizam leichtesten der norm, daneben haben wir drei- und vierhebige versemit klingendem ausgang.] versant] versenden ist der gewöhnliche aus-druck für 'verbannen', vgl. zb. Diem. 361, 17. kehr. 172, 16. Rul.49, 21. Rüther 1513. Alex. 3573. Christi geburt (zs. 33, 352) 25.Mone anz. 8, 52, 202. Keiles spec. eccl. f. 25 b . pred. Mone anz. 8, 413.zs. 23, 405, 13. 20. Leyser pred. 78, 2. 79, 10. apocalyps. Mone anz.7, 498, 6. 5—12 apocal. 5, 1—8. 6 Vorauer sündenklage Diem.297, 18. 306, 26 weiz /'. was iz; vgl. weiz für waz iz himmelreich186 (zs. 8, 150). 10 apocal. 5, 5 ecce vicit leo de tribu Iuda, radixDavid, aperire liljrum et solvere septem signacula eius. es spielt hier diedeutung des löwen auf die auferstehung Christi herein: s. Zacher in Quastsund Olles Zeitschrift für christliche archäologie und kunsl 2, 62. Mone