XI DAS LUDWIGSL1ED I ö
sünnun fart, und 3, 24, 41 ist die belonung fn thäz kastei fn ebensounwahrscheinlich wie 1, 17, 45 bf lh<5s starren fart, so dass zweimalhinler einander die Senkung nach schwachen Wörtern fehlte; dagegennatürlich zweifelhaft 1, 2, 40 so laz mih drühtin min, 1, 5, 13 so manzi frövuun scal, 2, 8, 16 so sun zi müater scal, an Hartm. 25 so manin büachon scal, 1, 3, 42 uuant er ther drühtin ist, 5, 17, 19 uuantSOOer ist ihiarnun sun usw., tvo man mit einer fehlenden senMng ausreicht.21 statt erbarmtes verlangt die grammalik erbarmediz oder er-barmedez und umgekehrt 40 imos wie v. 2, statt imoz. der Schreiber,der v. 1 lleizsit, 11 Lielz schrieb, wusle mit z und s nicht mehr inallen fällen zurecht zu kommen, ähnlich wie die Schreiber im XIV undXV jh. zwischen z s ss sz zs und tz für 7, sehwanken, denn gruetz,grüetze für gruoz, griieze im leich vom Niederrhein 7. 8 (zs. 3, 219)neben zflze (süeze) 8, maze: laze 107. 109, zueze (suoze) 114, drücktkaum den zweifei des Schreibers zwischen t und z aus, wie das tz inhss. des Berlold von Holle (zs. 1, 63. 65, KBarlsch s. lxiv) und daszt in den liedern des Veldeckers, icorauf das schwanken der hss. Lach-mann führte, s. zu XIII, 19. Nicolaus Locke lässt, wie mir Scherermitteilt, in seinem schaw spiel vom verlornen söhn (Lüneburg 1619)den plattdeutschen kutscher also hochdeutsch reden 3, 1 Wir komzen(statt wy kamt) an ein gutzen ort, 3, 5 Walz ist es doch? latz mir eswizen, auch dizen grotschen nem ick ock miz; ebenso den bauer Jasper4, 6 Ilarzeleve ßekse kamzet balze her us; Ilarzn Beke, he lert noch wolen bezen, idt sunt ken bockslaven, machstu wezen. ein modernes bei-spiel Germ. 22, 107. alle beispiele von z für s und von s und tzfür z, •/, s. ;uX, 27. XIII, 19. XVI, 1. s. 484. vgl. auch die Inschriftauf dem 1472 errichteten Höhlgeskreuz in Niedermendig bei Andernach,jb. der alterlumsfreunde im Rheinland 62, 180: gegrotzet = gegrüezet,gegrolz, suf'tzlen mir. 27 exodus 6881 Mafsmann ilo der heilige manze gote urloup genam. 29 gode bancodon Beöv. 227. 1397. 1626
und sonst; JGrimm Andreas und Elene vorr. xlii, Zupilza engl. slud.13, 402. 30 über fro min im munde vieler s. gramm. 4, 299. Hei.122, 2. 131, 6; ebenso min Irehttn und min vrouwe zu XXXI, 29, 4.32 hiu acc. auch 34. 35, benediclinerregel s. 46 Halt., vgl. Lachmannzu Wallher 18, 7, zu den Nib. 959, 3, Haupt zur Warnung 234,XCVI, 25 und zu XXXI11, C b , 14. 38 durch die Übereinstimmung Arndtsmit Mabillon und die meinung Lachmanns von 1S32 (über ahd. belonungs. 258), dass im Ludwigs!, niemals zwei Silben in eine verschlungenwürden, wird die aufser LXV, 10 erst bei Williram vorkommende formiiuil hier nicht wahrscheinlicher, [indes war vielleicht hier elision be-absichtigt, so dass gemäß den analogen fällen 2. 7. 15. 18. 21. 35.36. 40. 43. 58 uuiler geschrieben werden sollte. Lachmanns regelbleibt bestehen, wenn man die beiden fälle vor vocal thara 28 und sum(e)13 nicht durch verschleifung sondern durch elision erklärt, welche auchz. 4 angenommen iverden muss.] 40 s. zu 21. 42 kehr. 339, 26er hegreif [sinen] seilt unt [sin] sper, üf ain ros gesaz er. er Ute in dazlant; Wigalois 519 üf sin ors saz er; man reichte im schilt unde sper: