Druckschrift 
2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
Seite
74
Einzelbild herunterladen
 

74 XI DAS LUDWIGSLIED

sus reit er für daz hurgelor, 6249 man reichte im schilt unde sper: vondorn hüse karte er, vgl. 1875. 1984. 2990/". und die GGA. 1887, 801angezogenen stellen des Fleiers. Haupt vergleicht Erec 4106: 'wol üf,ir lierren', sprach er. niuwan schilt unde sper haien si ze wer genomen:daz was von ir gaehe komen. vgl. auch Roediger ans. 4, 273, zs. 33,415, Eilhard X 1695. 9182. 44 JGrimm aao. {gramm. 2, 550),

Ol/r. 2, 3, 13 iz ni uuäs mih böraläng, gen. 53, 11 porlanc iz do nestuont, 60, 8 döne stnont iz porlanc, Rüther 1379. 5088 done stund izborlange, Eneide 1999 doe slont enbore lanc, Trierer Aegidius (zs. 21)1335 iz neuuas dar nach nehorlanc, Ernst D 588 darnach was ez por-lanc, Ulrichs Alexander 1684. 2051. 26389, deutsche mgstiker 1, 40, 24darnach was enborlang. 45 siliit] der gebrauch des praesens, in denalten und neuem sprachen überall gestallet, 'wo der erzähler seinengegenständ näher bringen oder das überraschende darstellen will' (gramm.4, 145, vgl. 142/'.), ist sonst aus unsern allen quellen nicht zu be-legen (vgl. indessen Roediger zs. 33, 415/".), aber hier vollkommen an-gemessen und unanfechtbar. 46 zu i'rano vgl. fraono L1V, 11, vränoFrekenh. fränisco Ilel. 73, 13 Mon. 49 thSr für liier vermutet Wacker-nagel 1859 ohne not: oben z. 15 Ther liier lhanne thiob uuas; X, 5lhaz ther lhara quam, zweimal steht im Georgslied XVII, 21 ler, der oderther, dlier für dar, ebenso in der hs. von himmel und hölle XXX, 96.98, und bei Otfrid 1, 26, 8 ihen sun llien döufla man lliar; lliar (ther P)sprah ther fäter, Bei. 140, 3 uuili imu ther (thar C) sine niman, vgl.auch LXXI, 15. 51 uuas imö Lachmann aao. gekunni nur hier ad-SOljecliv, Graf}' 4, 440; Kiigel vermutet gekundi nach ags. gecynde. 54Otfr. 4, 33, 20 mit bftteremo h'de. 56 Sah las Mabillon, Iah Hoff-mann, tote Wackernagel schon 1830 in den fdgr. 1, 345 vermutet halle,und jehan c. acc. ist nicht unmöglich, Ezzo XXXI, 3, 2. 4, Haupt zuWallher 112, 20, Wolfram Wh. 261, 6; vgl. mhd. wb. 1, 513/'. 516,Zupilza zur Virginal 134, 11; allein nach Holder und Arndt sieht inder lis. Joh. das in der hs. (nach Holder) im anlaul gewöhnliche lange I(2. 3. 4. 6 usw.) ist hier wie auch 10. 28 bei jung und Ingagan einem1 ähnlich, o mit a nicht zu verwechseln und daher sicher, das h nachunten geschlossen kann als h gelesen werden (vgl. im faesimile beiWillems bellezour und hluduig); aber Loh oder Loh ist völlig ohne sinn,man braucht nicht das si aus 55 zu ergänzen, sondern dieselbe ellipsekehrt hier wieder wie v. 54 und XVI, 2, wie in gote dane (Graff 5, 167),gote lop, in Olfrids 1, 2, 31 ünkust rumo si'no joh nah ginäda thinu,7, 9 quill nämo silier und andern optaliven sülzen, gramm. 4, 132.57 Uuolar ahm] das r ist in der interjeelion eingeschaltet wie in nurii,jara\ valerei, Lachmann zu Nib. 446, 3, vgl. zs. 12, 397//'., Schnellerdie mundarlen Bagerns s. 142/. 'überall wo zwei wörler mit vocalenauf einander slofsen würden, pflegt der ostländer sein r einzufügen',und Lexer kärntisches wb. einl. xn. es findet sich auch im Erfurterjudeneid C, 1 des histur unschuldic. der daliv kuninge hat hier nebendem vocaliv Bludufg nicht die geringste Wahrscheinlichkeit, obgleich ersonst ebensowohl als der nominaliv oder vocaliv auf die interjeelion