X CHRISTUS UND DIE SAMARITERIN 67
3, 1, 23 Iiiar; Wiener hs. 5, 22, 4 liia (mit nachgetragenem r); überallnur mit ausnähme von 3, 1, 23 vor consonanlen (vgl. jetzt Keiles Olfrid2, 512). 31 sagant: Müllenhoff nahm nach zs. 12, S4 länge des ab-leilungsvocals an.
Das gedieht von Christus und der Samariterin ist in der originalhs.der annales Laureshamenses überliefert, diese Julien hl. 1°—4 b ganzund auf bl. 5* wenige seilen, auf bl. 5 b stehen drei responsorien zumteil neumiert, auf bl. 6—S b , die eine besondere läge bilden (G und 7zusammenhangend, 8 angeklebt), die zs. 12, 436 herausgegebene muster-predigt, die auch in der München-Freisinger hs. der auslegung des Vater-unsers enthalten ist, und große stücke mit der sechsten der dem heiligen2%Bonifalius zugeschriebeneu predigten (Marlene et Durand collect. 9,199—201) gemein hat, s. zum musp. 111, 14. unmittelbar an die letztenworte der annales und in derselben zeile schliefst sich unser gedieht anund gehl bis ans ende der seile, wo die offenbar früher eingetragenen■responsorien den Schreiber mitten im worte hierosol , . . abzubrechennötigten, es ist ohne abselzung der reimzeilen von einer hand, abersehr ungleichmäfsig geschrieben, so class mit z. 9 uuip, z. 14 vuar, s. 23vuil), z. 28 Ueno jedesmal ein von dem vorhergehenden etwas ver-schiedener zug beginnt, die vielen rasuren weisen die varr. nach, dieerste zeile läuft mit fartmuodi, wie alle übrigen, ganz an den rand undüber muotli steht mit derselben dinte, mit der das ganze gedieht ge-schrieben ist, und die sich von der unmittelbar vorher gebrauchten sehrdeutlich unterscheidet, die zahl dcccviiii. an eine etwa beabsichtigte forl-setzung der bis zum j. dccc reichenden annalen ist dabei nicht zudenken, weil sie dann links eine zeile tiefer stehen müsle. man kannsie nur auf das folgende gedieht beziehen, miiss dann aber annehmen,dass, wenn der Schreiber damit ein datum für seine aufzeichnung gebenwollte — so unerhört dies sonst in der ahd. lilteratur ist, so konntenhier die voraufgehenden annalen einen auf diesen einfall bringen —,dass er ein c zu wenig gesetzt hat und dass statt dcccviiii vielmehr dccccviiiizu lesen ist. denn nicht nur gehören die schriflzüge nicht in den an-fang des IX jh., auch die mehrfach vorkommenden abgeschwächten icorl-formen weisen in eine spätere zeit: z. 2 einen, 27 enin, Graff 1, 314;z. 3 föne stall fona, Graff 3, 524, ico von den belegen mindestens diegl. Cass. wegfallen; Samario statt Samariu, Dietrich hisl. declin. p. 26;z. 6. 18 be, Graff 3, 6; z. 9 ohe stall oba, Graff 1, 75; z. 10 unte,nach Graff 1, 361 zuerst in den Monseer gl. [?] und der Würzburgerbeichte (vgl. aber auch LXXIV a . LXXV); z. 11 uunen: prunneo, vgl. zs.12, 156/'.; z. 17 nözzer: vuazzer stall nözzir: uuazzar, Graff 1, 1127 f.2, 333 f. 350; z. 4 uuazzer: saz er, z. 18 uuazzer: mer; z. 20 pruston(-um, -im): luston (-im); z. 23 anne stall ana, ane zuerst bei Williramnach Graff 1, 277; z. 24. 25 comnien für eomman zuerst in der Frei-singer hs. des Olfrid, Graff 2, 743; z. 26 fmfe: volliste statt finfi, nachGraff 3, 542 sonst erst bei Notker; z. 27 sichnre statt sichüri udglm.daraus ergibt sich nun freilich noch nichts für das aller des gedichts,
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