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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
Seite
57
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V ABECEDAEIUM KOHDMAKNICUM 57

'jetzt müsle die reihe an L kommen, es stellt aber erst M, so dass diesebeiden buchslaben die plälze gewechselt haben, außerdem hat M hiereine von der gewöhnlichen (Y) abweichende, doch aber nicht unbekanntegestall; nur müsle der hauplslrich ganz durchgehen, was hier, vielleichtweil das fehlende stück verblichen, nicht der fall ist' WGrimm, vgl.aber Wimmer aao. 235//". midi üt von Lachmann (zum Hildebrandsiiede)mit recht als .zweiler liedslab zu dem darüberstehenden vers gezogen;s. varr. zu 6. 10 s. exe. zu 1, 4. 11 JGrimm schrieb bihahendiund so auch Lachmann in seinem handschriftlichen texl, weil sie dasunter der zeile stehende midi (s. zu 9) als endi oder ndi lasen und fälsch-lich mit biliabe verbanden, zs. 14, 131.

VI HIRSCH UND HIN DE.

Jls. 88607 der burgundischen bibliothek zu Brüssel aus demanfang des X Jh., 76 bl. klein 8°, lateinische gedichle enthaltend, aus-führlich beschrieben von üümmler neues archiv 4, 155 ff. am randestehen mehrmals in nolen gesetzte zeilen (von einer band des XI Jh.),darunter (As. 8862 bl. 15 b oben) eine deutsche. LBethmann zs. 5 2SG(1845), 203. 204.

Unmöglich kann man mit Wackernagel (lesebuch, Basel 1859, 140)diese zeilen für ein Sprichwort und für prosa oder mit AKuhn (zs. f.d. phil. 1, 109 anm.) für ein bei den heidnischen neujahrsmummereiengesungenes liedchen hallen, sondern nur für ein fragment eines beispiels:dafür spricht abgesehen von der bezeichnung mit neunten der slrcng-melrische bau. nur lässl die langzeile zweifelhaft, ob die halbversedurch reim oder allillcralion gebunden waren, doch ist das letzte wahr-scheinlicher und der reim nur zufällig, die hs. scheint aus SGallen zustammen, da EMarlin, der sie von neuem einsah, auf dem rande vonbl. 74''76 a eine neumierle sequenz auf den heiligen Olmar Mendacesostendit dominus qui maculauerunt lieatum oilmiarum & dedit illi claritaiema&ernam potentiam aduersus eos qui eum deprimebanl fand und auchdas letzte neumenzeichen über hinta nach Raillard nur im SGaller anti-phonar vorkommen soll, über die neumen des deutschen lexles schreibtSchcrer: es sind folgende

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p. sal. to. porr. porr, ce. v. ce. v. lo. p ; p. ep. pr. lo. cl,über die bedeulung der zeichen p. v. ec. ep. cl s. den excurs zu IX: mitcl ist hier speciell das aus dem Sangaller anliphonar bekannte und vonRaillard p. 55 besprochene zeichen gemeint, worin dem gewöhnlichencircumßex ein übergesetztes häkelten beigefügt erscheint, das Raillardfür die andeuiung eines sforzando hält. sal. saiieus bedeutet nach Schubigerdrei sprungweise (nicltl scalamäfsig, sondern in gröfseren Intervallen)aufsteigende töne, to. lorculus drei töne, worin der mittlere der höchsteund längste (gleichsam podatus mit angehängtem herabsteigendem nach-