56 V ABECBDAHIDM KORDMANHICUM
ags. runen: über Y und "t - noch einmal dieselben dem alln. und ags.aiphabet gemeinsamen zeichen, links über ^ ags. hägl |a|, ebenso über +und <j> ags. äc F* und man M (noc/t Hallemer), rechts über /k a^s.yr A; unter feu formal) s. 1 vier unverständliche ags. runen, nachvArx' 2 F'RTF* vvreawj nach Maßmann F'RTr wreal oder, wie Lachmannliest, ihreal, nac/i Hallemer PRTT wreal. ein Angelsachse hat dasalphabel wohl mit den versen aus Niedersachsen nach SGallen gebrachtund dort aufgezeichnet (vgl. WGrimm über deutsche runen s. 144), undvon ihm rührt auch wohl die ags. form rat statt alls. red alln. reidher, da ihuris chaon naul Ar söl dafür sprechen, dass das alphabel nichtdurch ags. vermillelüng, sondern unmittelbar aus dem norden nachNorddeutschland gelangt war. 'nordalbiugisch' aber möchte ich die versenicht mit Lachmann nennen, auch wenn die stelle des Hraban mitWGrimm s. 79 ff. 149 ff. auf die Übereibischen Sachsen und nicht, wieFinn Magnusen (runamo og runerne) mit recht gellend gemacht hat, aufdie Nordmannen zu beziehen wäre, aber oslfätisch oder englisch, nichtwestfälisch scheint der dialekl des dcnkmals.
1 feu steht für fehu. forman aber, glaube ich, ist nicht verkürztaus foraman, sondern ich sehe darin mit WGrimm die erste Ordinalzahlund zwar im Instrumentalis, nicht im aecusativ, und verbinde diesen mitstabu. besser wäre es, wenn nun z. 2 statt after afteran oder afteron-en folgte; aber notwendig scheint eine änderung nicht. 3 thuris: 'wohlzu merken das nordische purs, nicht das ags. born' WGrimm. 4 'oboroist liier nicht superior, sondern ullerior, posterior' zur runenlehre s. 62 anm.
5 'rat entspricht der ags. form rätl, nicht der alln. reid' WGrimm.einlöst ist eine handschriftliche Verbesserung Lachmanns auf einem bialle,auf dem er den lexl nach vArx' 1 entworfen und die Mafsmannschenlesarten von 1832 später nachgetragen hat: gramm. 3, 587 anm. istndd. endest nachgewiesen, ist hinter end zu ende der zeile ein buch-st ab e verwischt, so wird endröst, ahd. enlröst (Graff 1, 358) zu lesen285sein, uritan ist pari. präl. statt giwritan, wie Hei. 171, 17, und diecopula aus z. 4 zu ergänzen, der zeile fehlt aber die allilleralion,wenn man sie nicht etwa mit der vorhergehenden zu einer langzeileverbindet, oder, da sonst die in ihrem Innern bau regellosen halbzeilenjede mit zwei liedstäben für sich stehen, mit Lachmann ritan für writanschreibt, welcher bemerkt 'das \vr ist hier schon zu r geworden, wie imHildebrandslie.de 4S receheo stall wrecehio auf riebe reimt'. 6 cliaonweist auf alln. kaun, nicht auf ags. cen. JGrimm vermutete ehuimet,Lachmann clivet: die niederdeutsche Version von psalm 62, 9 belegt dasschwache cliuön adhaerere, ahd. kleben Graff 4, 545; vgl. mhd.wb. 1,841, 32. 7 alln. naud ags. neäd alts. nöd. S alln. ar ags. ger
alts. jar, ger. alln. sol, ags. sigel. muss man z. 7 mit Lachmannübersetzen 'Hagel hält Naul', der eine buchslabe hält gewissermafsenden ihm folgenden, so kann liabet das verbum von S und 9 und Is undTiu hier subjeel sein; aber der allein stehende nominaliv z. 10 lehrt,dass bei dieser aufzählung nicht an einen regelrechten salzbau gedachtist; auch nicht in der ersten hiilfle. 0 alln. biarkan ags. beore.