IV SEGEN ÜKD SPRÜCHE 55
desselben beitrage zur deutschen mylhologie 1, 259 nr. 27 In goltes namengeh ich naus, golt der vater geht vor mir naus, gott Her söhn geht nebenmir her, gott der heilige geist geht hinter mir her; segen aus dem Aargauin der zs. für deutsche mylh. 4 (1859), 137 Jesus, Maria und Josephsei vor mir, Kaspar, Welcher und Balthser sei hinter mir, die heil, drei-faltigkeit sei ob mir; im Znaimer Tobiass. von 1854 in Wagners öslerr.Idoslerleben 2, 360 das kreuz Jesu Christi sei oh mir N., unter mir, vormir, hinter mir, neben mir und an der seilen und überwinde mir N. allemeine feinde; s. 362 gott der himmlische vater vor meiner, golt der söhngehet neben meiner und der heilige geist beschalle mich überall.
V ABECEDARIUM NORDMANNICUM.
Sangaller hs. 87 8 des IX (nach Scherrer s. 309 des XI) jh., 394«.4°, enthält s. 315 — 320 Isidorus (elymol. üb. 1 cap. 3. 18 — 20) deacceniibus, de figuris accentuum, de posiluris, de lilieris: dem hebräischen•und griechischen aiphabet sind hier p. 321 angehängt ein ags. runen-alphabet unter der Überschrift ANGUL1SCUM ohne beischriflen, dann dasABECEDARIUM NORD, dass dies NORD (der resl des Wortes nach Piperdurch reagenlien verdorben) in NORDMANNICUM zu ergänzen ist, kannnicht zweifelhaft sein; 'icir erkennen auf den ersten blick die allennordischen runen'. WGrimm über deutsche runen, Göliingen 1821,s. 138. 140—147; laf. II nach einer nachzeichnung von lldefons vonArm. WGrimm zur lileralur der runen aus dem XLI1I bände derWiener Jahrbücher der lileralur, Wien 1828, s. 26 — 28 mit einemzweiten facsimile von IvArx (die berichligungen dazu kl. sehr. 3, 112anm. sind, weil nur auf Mafsmanns lesung beruhend, werllos) und be-merkungen von JGrimm s. 42. HFMafsmann in Aufsess anzeiger fürkünde des deutschen miltelallers 1832 s. 32. £ Lachmann über dasHildebrandslied 1833 s. 129. II Hallemer denkmahle des miltelallers I(SGallen 1844) laf. I facsimile. liMüllenhojf zs. 14 (1869), 123—133.284PPiper zs. f. d. phil. 13 (18S2), 445. die runen sind wie im texlin drei reihen verteilt, nicht ganz den nordischen prideilingar odercellir entsprechend, von denen die erste, die Freys cell, die ersten sechs,die beiden andern, die hagals und Tijs cell, je fünf runen umfassen:auf diese einleilung, der nach dem schonischen bractealen das höchstealtertum zukommt, sind die beigeschriebenen allsächsischen memorial-verse berechnet, auch die Ordnung und geslall der runen ist die deskürzeren, jüngeren nordischen alphabels, wie dasselbe um das j. 900beschaffen war, s. LFA Wimmer die runenschrift, Berlin 1887, s. 191 #".203 ff. auf die rune folgt in der hs. der dazu gehörige name undvers; nur stehen in der zweiten und drillen reihe die runen söl undman schon vor der conjunclion eudi. die verse sind mit ausnähme alleinvon v. 6 innerhalb der drei reihen, unserer inlerpunklion entsprechend,durch senkrechte striche abgeteilt, über den reihen stehen einzelne