IV SEGEN UND SPRÜCHE 53
betreten nicht soviel ist als treten, was hier,- wenn das stehen des Mutsdavon die folge sein soll, erwartet werden müsle. die gl. Jun. s. 239mulcare pitrettan (Graff 5, 524; Nyerup fälschlich pilritlan) will ich nuranmerken, es scheinen drei verschiedene Sprüche, die nur in ihremzweck und ihrer absieht übereinstimmten, oder vielmehr deren Überrestehier verbunden zu sein. 7—9 sind wohl verständlich und schon inder mylh. (1844) s. 495 vgl. 3 4 , 153 /'. von JGrimm erläutert. 9 livsa:tisa JGrimm 1844, dise 1847; vgl. dheasa Isidor 95, 16. die zeilelässt wohl den reim Tumbo: uuunda für die allilleralion eintreten, dat im anlaul für d nur dem Ungeschick des Schreibers beizumessen ist,so könnten Tumbo und das demonstrativ jedesfalls nur in einem frän-kischen dialekt allillerierl haben, der nicht nur media für lenuis, son-dern auch schon d für Oifrids und des Talians th setzte; s. zu IX,7. 8. JGrimm verglich aus Marcellus Burdigalensis c. 22 ein carmen2S2utile prolluvio muliebri: Stupidus in monte ibat, Stupidus stupuit, adiurole, malrix, ne hoc iraeunda suseipias. die formein sind keineswegs un-vollständig, wie dr. Mannhardl mir bemerkt, sondern, da lump auchahd. noch stumm bedeutet, wie got. dumbs, so zeigen der lumlio inberge und stupidus in monte richtig das starr werden oder stocken desblules an.
Hs. 218 in 4° der Universitätsbibliothek zu Bonn, 87 bl. (bl. l bvon einer hand des XV jh. bezeichnet als Libcr beate Marie uirginis in lacu),geschrieben um 1070—1090 (HHoffmann ahd. glossen, Breslau 1826,einl. § 57. s. 20 — 25), bl. 41 a . WWachernagel das Wessobrunnergebet, Berlin MDCCCXXV1I, 67—70.
2 suaz: 'der fehler ist aus dem bekannten z für m entstanden; vgl.Nib. 734, 1 A gezaz für gezam' Wackernagel. 4 über die allilleralions. zu]\, 7. 8. gituo: Olfrid 4, 19, 49 sfs, quad er, bimünigol tburuhthen hfmilisgou gol, tbaz tbu unsih nü gidua uui's, vgl. JGrimm in Auf-rechts und Kuhns Zeitschrift 1 (Berlin 1852), 144—148. zu tolhoupitvgl. todez haubt in einem ähnlichen segen zs. 24, 69, 125. über bimuni-gön s. JGrimms mylh. 1178. über malannus (vgl. iial. malanno) s.myth. 1113. der lateinische spruch aus cod. Vindob. 751 (s. oben nr. 4)CONTI!A SAGITTAM D1ABOLI in mythJ anh. cxxxn, mylh.'- 1184 ist inetwas abweichender fassung aus cod. lal. Monac. 100, XII jh. in denquellen und erörlerungen zur bayerischen und deutschen geschichle VII(München 1858), 319 mitgeteilt . . . Gardia. gardiana. gardentia. Dominenesiia suffonia (vgl. s. 318 anm. 23, anz. des germ. mus. 1871, 303Caria Garadencia nostra symphonia cardulcia senffarica und zs. 21, 210),quia necesse est per istud malum malannum. quia dominus papa aposto-licus ad imperatorem transmisit (s. s. 481) ut omnis bomo super se por-taret. agios. agios. agios. sanetus. sanclus. sanetus. mit unserm lateinischenlext stimmt der spruch Ad frasin (/. i'raisin, mylh. 1111) in der hs.C 58/275 der wasserkirche zu ZüriaJi (vgl. zu XXVII, 2 C, s. 484 und