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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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52
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52 IV SEGEN UND SPRÜCHE

(i.

'Cod. Argenlor. membr. sec. XI'. JGrimm über zwei entdeckte

gedichle aus der zeit des deutschen Heidentums (s. zu segen 1), Berlin1842, s. 26; nach s. 21 nach einer mitleilung von Perlz. JGrimm.über Marcellus Burdigalensis in den abhandlungen der philosophisch-historischen klasse der akademie zu Berlin (1847) 1849 *. 29. 30.eine neue, bessere abschrifl oder durchzeichnung aus Slrafsburg zu er-langen war mir nicht gelungen, der versuch einer Herstellung der281 ersJe?i. beiden teile, wenn überhaupt möglich, ist daher noch auszusetzen.hier nur einige bemei'kungeji.

1 der Stabreim ist in der ersten und zweiten zeile ganz richtigdurchgeführt, wenigstens der sächsischen reget gemäß: Hei. 26, 12 giuuetimo tliö ^angan, al so Jordan 116t; 34, 17 tliar habda Jordan an e"feanGalileoland enna se geuuarhtah; 34, 22 #odes rikeas fordeten, al so git

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liir an Jordanes ströme llscos laliat usw. keken ist natürlich auf gegenzurückzuführen, dass aber dies mhd. giegen 'gecken sei, wie JGrimmvermutet, wird niemand dem zusammenhange nach für möglich hallen.

entweder ist keken hier und z. 5 die präposilion gegen und das edrückt nur einen zweifei des ungeübten Schreibers aus, wie der laut zubezeichnen sei: dann müsle, was wenig Wahrscheinlichkeit für sich hat.

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gegen samenl soviel als gegen einander bedeuten; oder keken ist nichtsanderes als giengen, wofür man auch später öfter giegen geschriebenfindet, gramm. 1, 935, mhd. wb. 1, 463. im ersten fall würde sozzon inseuzzon, seuzzun, im zweiten als sciozan (üfcer-on /iür-an im infin. s. Graff2, 912) herzustellen sein. 2 uersoz ist ohne zweifei verseöz, te der

arlikel die. 3 vor dieser zeile ist wohl eine lücke anzunehmen, esmüssen ein oder mehrere verse ausgefallen sein, worin erzählt wurde,wie das blul zum stehen gebracht ward. 5 ist vollständig rätselhaftund zerrüttet, weil die ullilleralion fehlt, es scheint der anfang eineszweiten, vermutlich heidnischen Spruches zu sein, der aber noch unvoll-kommener als der erste überliefert ist und gewis nicht zur ergänzungdesselben zu benutzen ist. darauf führt schon die verschiedene nalurder namen. freilich bevor man mit JGrimm aus Vro 'eine neue be-släiigung des Froeulius' schöpft, hätte man gerne erst einen sicherenbeleg für die fortdauer dieses cullus im spätem heidnischen Deutschland;aber auch Lazakere ist ohne zweifei ein name [bei dem indes die schwacheform auffällt], der nach Graff 2, 316 einen mit einer hasta amentata,einem ger mit schwungriemen bewaffneten anzeigt, unmöglich aber, wieJGrimm meint, 'einen, der den speer im stich lässt, wie der nordischeFreyr sein Schwert hingab', für das folgende bemerke ich nur gegenJGrimm, dass molt nur 'erde' heifsen kann, wenn in pet der zweite teileines composilums vielleicht eines namens? gegen moltpet? rillensteckt oder wenn man hier die im Wiener Notker ps. 103, 29 und beiJeroschin (mhd. wb. 2, 1, 216) vorkommende nebenform von molta, molleannimmt, und dass petrilto auch deswegen nicht peträten sein kann, weil