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2 (1892) Anmerkungen
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51
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IV SEGEN UND SPRÜCHE 51

mit naschen zusammengestellt, [schwerlich darf Mones ansieht mit solcherbeslimmlheit abgelehnt werden, ein weilerer von ihm mitgeteilter Segenbesagt: ich gebeut dir, nüsch, rail allen deinen gesellen, dann mit dir istder stech und der krampf und gespat und geseboss und geicht und ge-sicht. ebenso wird aber nessia als führerin der krankheilen nagedo,stechedo, crampho, troppho, gegihle usw. genannt in den unter sich naheverwanten segen aus Basel, Engelberg, Rheinau Germ. 18, 4G. zs. 17,560. 22, 246, vgl. die Admonter fassung, wo iroplio, crampho, herdo,nagado, accadens morbus der nessia folgen, Germ. 18, 234, und dieTegernseer, welche ähnlich dem mylh. 3 4 , 370 mitgeteilten segen nurnessia nennt, zs. 21, 209. außerdem begegnet nessia, nesse Germ. 25,69. zs. 21, 210. Ahm. 10, 231. in der Wiener hs. 2505 f. 76 tt (labulae2, 86). unten s. 282.]

B. Cod. lat. 18524, 2 (Tegerns. 524, 2) der k. bibliotheli in München,IXjh., 203 bl. gr. 8°, epislola SHieroniini de ordinibus ecclesiasticis, Isi-ilorus Hispalensis über officioruiu und andre Schriften der kirchlichenlilleralur. bl. 202 Ineipit regvla formalarv, bl. 203 ab eine formala: einempfehlungsbrief eines clericus A r . an einen bischof; am schluss darunterzunächst spealio syon, dann von besonderer hand -Pnessin. Ganguz usw.JGrimm deutsche mythologie, Göllingcn 1844, s. 1184 anm. der spruchist wie prosa geschrieben, aber die halbzeilen meist durch punkte abgeteilt.

5 tulli = slrala A 5. mhd. tülle Nib. 897, 3, nhd. lulle, dille Grimmd. wb. 2, 1150, franz. douille; vgl. Haupt zu Engelhard 1916, mhd.wb. 3, 127 f. Kuhn in seiner zs. 13, 65 f. 72 vermutet mit grund, dassder pfeil 'in den wilden wala" geschossen werden sollte, [in beidenSprüchen nimmt Hoediger zs. 33, 415 z. 25 nicht für langverse, son-dern für halbzeilen und streicht A 5 üt: diese seine auffassung mussbevorzugen, wer überhaupt in solch zusammengeschrumpften und zer-störten formein wie nr. 37 noch die ursprünglichen verse herstellenzu können glaubt.] Varianten dieses wurmsegens laufen noch heute umals spruch gegen unreine safte JWWolf beitrage zur deutschen mytho-logie 1 (Göttingen und Leipzig 1852). 256, gegen wunden und geschwüreEMeier sagen aus Schwaben 1 (Stuttgart 1852), 526, gegen die geel-suchl GDTeulsch eine kirchenvisitalion (Kronstadt 1858) s. 25, gegendie schweinung (aus Schwaben) zs. f. d. mylh. 4 (1859), 416; vgl. dieschwedische formet aus einem abendsegen mylh. anh. cxlvii nr. 52, 4du skal ur ben och i kött, ur költ och i skinn, ur skinn oeb ända athelfvetes pina. Mone im anz. 1837, 470 nr. 27 hat folgende aufzeich-nung aus dem anfang des XVIIjA. als spruch 'für die wilden geschossoder bösen Infi' Wilde seboss (böser wind, niarkhs clropf), ich gebeut diraus dem mark in das bain, . . . aus dem bain in das flaiscb, . . .aus demflaiscb in das bluot, aus dem bluot in die haut, aus der baut in das baar,aus dem baar in die erden, neun ciafiter tief. Kuhn in seiner zs. 13,66 ff. vergleicht indische Sprüche.

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