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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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40 III MDSPILLl

erhaltenen ags. reden der seelen an den leichnam (Grein 1, 198) leichtergänzen kann:273 Hüru päs behöfad häleda aeglivylc,

pät he his sävle sld sylfa gejience, [tat Lid deöplic, bonne se deüd cynied,asyndred pa sibbe, |>e aer samod vseron,lic and sAvle.wer stall Schnellem niuspilli nach einem, den ganzen Inhalt des gedichtsumschreibenden litel sucht, kann es nur 'von der Zukunft nach demlade benennen.

[Über dies verzweifeltste stück der ahd. lilleralur lässl sich nichtviel sicheres sagen. Mültenhoffs versuch, die verse dem vierhebungs-schema zu unterwerfen, und überhaupt seine lexlesconstilution muss alsmislungen bezeichnet werden, abgesehen, davon, dass er sehr zahlreicheänderungen vornahm, was einem so alten denkmal gegenüber an sichhöchst bedenklich ist, so konnten diejenigen darunter, welche in dertilgung von allerhand parlikeln bestanden, deshalb wenig überzeugen,weil noch genug solcher für den Zusammenhang entbehrlicher worle ver-blieben, zb. wurde denne 39. 77. 81 gestrichen, aber bei gleicherfunetion beibehalten 75. 7 9. 100, pidiu 4 6 entfernt, 43 bewahrt (dochvgl. amn.), uuanta 2. 8 ausgeworfen, 30 conservierl. gerade das massen-haft auftretende denne ist jür die uns überkommene gestall des mnspilliso characlerislisch, dass man nicht hoffen darf, durch seine partielleelimination das echte zu gewinnen, aber mehrmals hat Müllenhoff auchden lexl, indem er von der Überlieferung abwich, verschlechtert; 1) seineHerstellung des v. 32, welche kiltbhaz von chunno trennt, erwies EHenricibeitr. 5, 55 als unmöglich. 2) z. 76 ersetzte Müllenhoff den consecu-tiven salz daz imo nioinan kipAgan ni mnk dtirch den selbständigen inioman kipAgan ni mak. doch das ganze gedieht hindurch findet sich dieregel beobachtet (außer 11, wo das erste die zu streichen, und 38, wosculi hinler pAgan einzuordnen ist), dass im nebensalze das verbum andas ende, im hauplsalze an den anfang gehört, der nunmehrige haupl-salz z. 76 besitzt also fälschlich nebensatzslellung, er müsle wenigstenslauten imo ni mak nionnui kipagan.* unter solchen umständen habe ichMüllenhoffs lexlrecension diejenige fassung des gedichts beigegeben, aufwelche die Überlieferung zunäcltsl zurückweist. Möllers krilik lehne ichdurchweg ab: sie ist ebenso geistvoll und scharfsinnig wie phantastisch,die erhaltene niederschrift des muspilli, welche um &S0 (Wiillner Hraban.glossar s. 130) anzusetzen ist ob sie von Ludwig dem deutschenherrührt, lässl sich nicht entscheiden, hat aber geringe Wahrscheinlich-keit, sehe ich für eine copie an: denn bei aufzeichnung aus demgedächlnis würde sich der Wechsel von zu ze, na uo usw. nicht begreifen,das gedieht selbst aber, wie es vorliegt, macht einen einheitlichen ein-

* aus demselben grande ist die interpretation unmöglich, welche ltoedigerDLZ. 1890 tp. 1649 für e. 89 f. gibt, ferner die Interpunktion von v. 16/".bei Möller.