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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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41
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III MDSPILLI 41

druck: der worlvorral ist ein äußerst geringer, die gleichen lermini, diegleichen syntaclischen fügungen kehren immer wieder, man vgl. aufserdem s. 271 beigebrachten die beliebte ßllung eines zweiten haibversesdurch ein schw. parlicip mit dem cj. uuerde 7. 49. 84. 96, die Verbin-dung von uuelih mit einem gen. plur. 19. 34. 64. 69. 92, die anknüpfungeiner neuen, meist nur umschreibenden langzeile ohne selbständigen In-halt durch enli 3. 12. 21. 47. 59. 74. 84. 86. 98, so vor einem adj.40. 63. 76. 88. 89. 94, die Vorliebe für die verba sculan (1. 25. 32.34. 35. 38. 43. 45. 46. 72. 81. 82. 85. 86. 91), queonan (1. 4. 11.17. 27. 63. 65. 71. 82. 89. vielleicht auch 99 a ), sten (35. 44. 45. 51.55. 61. 68. 81. 87. 89); pägan 5. 38. 60. 76, allaz 58. 59. 71. 76.83 usw. ein unterschied freilich tritt hervor, in dem stück 3762,welches auch das häufige fehlen des arlikels auszeichnet, steht öftersbei hauplsälzen das subject an erster stelle und vor dem verbum: so39. 40. 41. 44. 51. 52. 53. 54. 55. 61. diesen brauch kennt das muspillinur noch 88 bei gart ist und sobald das subject ein pronominales ist(9. 10. 26. 76 daz, 13 die, 69. 99 der); sonst lässl es das subject demverbum folgen: so 6. 28. 66. 72. 82, verfährt clemgemäfs wie in denunzähligen fällen, wo der Hauptsatz von den partikeln so, denne, dar,dara, pidiu eingeleitet wird, ich möchte deshalb für den bezeichnetenabschnitt benulzung eines älteren liedes annehmen, vielleicht war erein nachlrag und erklärt es sich daher, dass er den Zusammenhangstörend unterbricht: denn daran muss ich festhalten, dass die verse3136 unmittelbar vor 63 ff. gehören, die Zeilen 3759 handelnnur von dem kämpfe zwischen Elias und dem anlichrisl sowie von demwellbrand; von dem jüngsten gerieht ist noch keine rede, und dazustimmt, dass 61 die seele wie in der anfangsparlie auftritt, während fürdas geeicht Wiedervereinigung von seele und leib (82) vorausgesetzt wird,das uufzi 62 bezeichnet also die hölleustrafe, welche gleich nach demlode über die seele des Übeltäters ergehl: es gähnt sohin eine kluftzwischen 62 und 6372. allerdings ist mit dem malial rem z. 63, wiedas praesens arteile z. 64 beweist, das irdische, mit dem malial vonz. 34 das himmlische gerichl gemeint, und die rasche folge der beidengleichen ausdrücke in ungleichem sinne wirkt nichts weniger als schön.aber auch das ganze muspilli ist nichts weniger als schön, wer esunbefangen liest, wird mit Kögel aao. anerkennen, dass darin nicht derslil der diihlung, sondern prosaische rede herschl, welche der Verfassermittels der allilteralion, auf deren regeln er sich nicht verstand (Hörnbeilr. 5, 189), zu einer poetischen gestalten zu können vermeinte, ilassder aulor dem laienslaude angehörte, geht wenigstens aus 48 nicht her-vor , und auch aus 37 nicht, wenn man darin die berufung auf einanderes, benutztes gedieht erblickt, mir erscheint das ganze als einehomilie im sinne der späteren geistlichen dichlnng. durch die predigtin deutscher spräche konnte sehr wohl die formet dar ist lip ftno lod,lioht äno linslrt (anm. zu 14) so fest und so verbreitet geworden sein,dass unabhängig von einander unser dichter und Olfrid ihrer sich zu be-dienen vermochten.}