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2 (1892) Anmerkungen
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III MUSI'ILLI

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bemerkungen. %s zerfällt in drei abschnitte und der erste gibt ge-wissermafsen das erste Zeugnis für die später hersehende Vorstellungeines kämpfe» der enget und teufet um die abgeschiedene seele. JGrimm{mylh. 392 anm. 796798) will sie aus der deutschen mylhologie ab-leiten; aber hier erfahren wir nicht nur nichts von einem solchen streitder'tter, er ist auch nicht einmal wahrscheinlich, weil durch die lodes-art und den stand der menschen jedem gölte sein anleil an der mengeder sterbenden zugewiesen und bestimmt war. dass die Vorstellung christ-liches Ursprungs ist, zeigte Zarncke in den berichten der sächsischen ge-sellschafl der Wissenschaften 1866 s. 202213. aber die altern belegewissen meist nur von einer disputation der enget und teufelscharen,höchstens von einem luclamen (aao. s. 209) oder dass die guten geislerquasi contra daemones pugnam inirent (s. 211). [vgl. indes, was Vetter* 112/". aus der visio Fursei beibringt.] wenn jedoch der deutschedichter zwei heere mit einander streiten lässt, so konnte keiner seinerzuhörer, wie Zarncke s. 213 meinte, noch an einen bloßen Wortwechseldenken und das pägan v. 5 anders auffassen als v. 38 und 76 unddie suona v. 6 nur als abschluss, enlscheidung des Streites, auch dassdie seele des guten gleich nach dem lode zu den himmlischen freudeneingeht, stimmt keineswegs mit der correclen kirchenlehre: die parallel-stellen zu v. 14 meinen wohl sämtlich die erst nach dem jüngsten ge-richl beginnende Seligkeit (Zarncke s. 195). noch weniger steht die dar-stellung des kämpf es des Elias und anlichrisls im zweiten abschnittin Übereinstimmung mit der kirchlichen ansieht, die jungem dichlungenvom anlichrist (Diemer 281, 20 ff. fdgr. 1, 195, 12 ff. 2, 119, 27 ff.,zs. 6, 384, Martina 196, vgl. Mones anz. 7, 316) heben den kämpfwenig oder gar nicht hervor, auch nicht Adso de antichrislo (Alcuiniopp. ed. Froben II, 2, 530", zs. 10, 269/'., unten s. 400), die haupt-quelle für jene dichtungen, obgleich es in der apoc. 11, 7 heifsl beslia271quae ascendil de aliysso faciel adversum eos bellum et vincet illos et oeeideteos; woraus wenigstens erhellt, dass die behauplung JGrimms mylh. 158,'in der christlichen Überlieferung sei nichts, was eine Verwundung, undgar eine tätliche des Elias anzunehmen berechtigte', irrtümlich ist. un-begründet und mit der biblischen und herschenden, kirchlichen darslellungin Widerspruch ist, dass Elias den anlichrist besiegt und selbst dabeinur verwundet, nicht getötet wird, auch dass Enoch am kämpfe keinenanleil nimmt, Satan dagegen in person auf der seile des anlichrisls er-scheint, und dass endlich der Weltuntergang unmittelbar auf die ver-rwundung des Elias folgt, während die apocalypse 11, 13 nur von einemverheerenden erdbeben nach der himmelfahrl der prophelen weifs, dasder Linzer enlecrisl (fdgr. 2, 120, 27 ff.) unmittelbar auf ihren lod folgenlässt. ein teil der abweichungen erklärt sich wohl aus einer combinalionoder Vermischung von apoc. 11 mit 20, 713 (Zarncke s. 222). alleindass im VIII jh. oder überhaupt im mitlelaller jemand mit vollem be-wustsein über die biblische und kirchliche lehre in 'genialer kühnheil',u 'ie Zarncke meint, sich hinwegsetzte und eigenen eingebunden folgte, ist9anz unglaublich, der Verfasser war nach v. 37. 48 ein ungelehrter