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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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36 III MIISPILLI

dazu erst aus dem nächsten verse zu ergänzen ist, so ist iz mit enligewis nur ein prosaischer zusalz von der hand des Schreibers, der sichdaran erinnerte oder darüber belehrt war, dass auch almosen von schuldfrei mache, auch die beichte wird sonst genannt, fdgr. 2, 136, 2235;biht, wäre riuwe und almuosen Basler hss. 23 b , almuosen, vasten, gebetund amlriu guoien were Grieshabers predigten s. 21 usw. [liest mannach meinem vorschlage furiviegi 'anlicipassel', so scheint es das ein-fachste, nach iz einzusetzen allaz und so die allilleration zu gewinnen.]99 S' 1 und Wackernagel lassen den vers unergänzt. obgleich diespuren einige buchslaben mehr ergeben, so scheint die ergänzung (decarm. Wessof. p. 12) doch sicher, wer nach Docen ergänzte denne derpalde, müste den drillen salz streichen, wo suonsteti nicht gestandenhaben kann, weil dann für quiniil kein platz wäre. 102 fdgr. 2, 135,15 so nugii er sine wndin. 103 augenscheinlich geriet das gedächlnisdes Schreibers ins schwanken, weil zweimal der relalivsatz beginnt, undder zweite salz hätte dasselbe oder ein gleichbedeutendes verbum wieder-holen müssen, beide salze sind daher in einen zusammen zu ziehen,aber eine sichere ergänzung fehlt, da intfenc oder gifenc dem letztenhalbverse nicht genügen, darauf, dass man zuletzt noch fir, l'ar odergin zu lesen glaubte, ist schwerlich viel zu geben. JGrimms Vermutung(Germ. 1, 237) minna ana sih ginam bleibt zweifelhaft, weil von wunden-malen die rede ist; daher auch gidoleta oder fardolela, worauf sonst270 ähnliche stellen führen. Hei. 154, 6 bendi tbolode ibnrh mancunni, 165, 22bie it all gitbolode llüodo droblin mabtig ihuru tbia minnia manno cun-nies; altfries. rechtsqu. 131 b mitb tbä fif wndon, tber in an tba criosetbolade fori üs and fori al mannesklik slachte; Crisl 1116 eall pis magonbim sylfe geseön [)onne open orgete, bat he for älda lufan firen frem-mendra fela brovade. die genelivform desse ist nicht anzutasten, ebenso-wenig als mhd. disse Erec 317, Lachm. zu Iw. 4094, gramm. 1, 796.

Fast drei vierteile des fragmenls sind tadellos überliefert, in durch-aus regelmäfsigen versen, falls man nur alle richtig abteilt; und diegrofse mehrzahl der überlangen verse wird auf das richtige mafs zu-rückgeführt durch lilgung kleiner wörler, zumal der conjunctionen uuanta

avar denne, womit das gedieht gegen den Stil des epos überladen ist, __

die daher auch an einigen stellen getilgt sind, wo sie metrisch nichtgerade fehlerhaft waren; dazu kommt noch der arlikel, dessen häufig-keil schon JGrimm auffiel, einiges bedenken erregt allein die Verkürzungvon 82, I. die kurzen halbverse 20, 2. 21, 2 lassen sich rechtfertigen,die übrigen leicht verbessern, entweder durch herslellung der flexionoder verlauschung der worlform (46, 2. 91, 2), oder durch Umstellungen(2. 32), und zwar ein parmal so (16. 22, 2. 23, 1), dass, wenn man,was der eine halbvers zu viel hat, dem andern zulegt, beiden zugleichgeholfen wird, die ergänzungen der unvollständig überlieferten verseergeben sich bis auf 103, 2 gleichfalls ohne Schwierigkeit, die regel-mäfsigkeil des versbaues im muspilli kann daher nicht wohl einemzweifei unterliegen, der Inhalt des gedichls aber verlangt noch einige