30 II DAS IIILDEBRAXDSL1ED
19 'Nun schwigent, liebste muler, und land euch sagen,er liet mich uf der hciile gar nach erschlagen.
und hörent, liehste muler, kein gefangner sol er nicht sin,es ist Hiltebranl der alte der liebste vater min.
20 Ach muter, liebste muler, nun biet im zucbt und er.'
nit a ist dir das nit zuuil ik, der ehren ist zu viel In, is dat nicht der ehrentho vel q 4 mir ein bcdefghnopq tisch es wer nit myn wil a oben
:m selzst on meinen (mein k) will ik
19, 1 schwigen a, schweiget In, swiget q, schweyge bedefgikop, schweigdu m mein liebste mutter n, min leueste moder q liebe bcdefgiklmop
lond vch a lafs dir die rechte warheyt sagen ik, und hört was ich
euch sagen /, und höret was ich euch thu sagen n, Ich will dir (euch e) newemeer sagen bedefgmop, ick wil ym nye mer sagen q 2 hat a, liet k, hell
(In kam (käme g, bekam u) mir bedefgmopr, quam tho my q gar nach
(schier gar In) zu todt geschlagen ikln, vn liet mich nahent erschlagen beelefgmop, vnd hadde my na erslagen q 3 nu iq, nun kln hüre bcdfgk
mop mich meine liebe n leueste q, liebe bcdefgiklmnop myn ge-
fangen q gefanger i nit ai, nicht q, fehlt den übrigen 4 er ist no, heis q de olde Hillebrandt q
20, 1 das eiste muter fehlt a liebe bedefglop mutter mein l/cdefgmopq byt a, biet /, bietet n, bedet q, beut die übrigen ere a Dabott die selb fraw Vte | dem (Vten | de k) Hiltebranl zucht (zuch /) vnd ehr ik
2—4 geht in der Überlieferung ganz auseinander i
aik bcdefglmnopqr
als Hillehrant der alte mit ir lebt hinfur do buh sie auf und schenket ein und
mer. trug ims selber her.
in sinem hus zu Bern im oucli vil guts was het er in seinem munde'? von gold
geschach. ein fingerlein.
da mit Hiltebranl der alte lebt hinfur das licss er in becher sinken der lieb-mit gemach. sten frawen sein.
2 vnd lebt H. ik ihr furbas 2 sie an zu schencken (ein fehll)
hin mehr ik 3 in synem husz vnd In trugs mn jhm selber Imno,
getach n beschach k 4 do a em sohlest q 3 ringelein Inp
hinfur] furbas ik mit] in ik 4 in den Imnq lieben n~\
III MUSP1LLI.
Cod. lat. 14098 (Emm. 98), cimel. 21 der k. bibliolhek zu München,ehemals bl. 61—121 der SEmmeramer hs. ß. VI, sermo SAugustini desvmbolo contra ludaeos, am schluss bl. 120 a mit dedicationsversen deserzMschofs Adelram von Salzburg (erwählt 821, gestorben 836) anLudwig den deutschen: das fragmenl ist auf den rändern und leerenseilen von bl. 61°, 119 b —12 1'* des schönen büchleins von einer gleich-zeitigen, ungeübten hand eingetragen und wie prosa, mit ganz regelloserInterpunktion geschrieben; anfang und schluss des gedichtes fehlen, weildie hs. einmal (im XIV jh.?) mit traetaten des bruders David von Augs-