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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
Seite
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II DAS IIILDE1IRAKUSLIED V

Basel 1859, 5560. in rücksichl auf CWGrein das Hildebrandsliednach der hs. von neuem herausgegeben, kritisch bearbeitet und erläutert,mit einer lithographierten lafel, Marburg 1858 (unverändert nur dassan die stelle der lafel eine schlechte Photographie der beiden bl. tratwiederholt Cassel 1880) hat Eduard Sievers auf meine bitte die hs. vonneuem mit WGrimms facsinüle verglichen, auch eine photographische ab-bildung der beiden blallseiten anfertigen lassen, welche er Halle 1872veröffentlichte (s. zu IV, 1). OSchröder bemerkungen zum Hildebrands-liede in den symbolae Joachimicae 1, Berlin 1880, s. 1S9 218. HMöllerzur ahd. allitleralionspoesie, Kiel und Leipzig 1888, s.55108. RHeinzelüber die ostgotische heldensage s. 39 55 (aus den Sitzungsberichten derlc. akademie zu Wien, philosophisch-historische klasse bd. 119), Wien 1889.alle abweichungen unseres lexles von der lesarl der hs. gehen auf Lach-mann zurück, wo nicht ausdrücklich das gegenleü bemerkt wird.

1 die lücke ist vielleicht vor seggen anzusetzen und dies an denschluss des verses zu stellen; doch vgl. Oddrunar gr. 1 Heyrtta ek segjai sögmn fornum; panther 1, 8 (cod. Exon. 356, 8) Ve bi sumuni hyrdonvrätltce gecyml vihlra seegan; rebhun 1 (cod. Exon. 365, 18) Hyrde icseegan gen bi sunmm ftigle. 4 der punkl nach sunu fatarungo deuleflalvielleicht an, dass der Schreiber das wort als apposilion zu Hiltibrahtenti Hadubrant gezogen haben wollte, s. exe. 7 Lachmann änderte

das conslanle her der hs. überall in er, weil es gegen die mundarl desdichlers sei, da v. 25 doppellen reim im ersten halbverse verlange, dochs. unten, vgl. Crisl 1669 bonne evid so engel (hafad yldran had), greiedgaest öderne usw. 9 Olfrid 2, 4, 26 uuer Hier fäter unari. 11 du]iMchmanns belonung cnüosles du sts, die ein liefloniges e über ein selb-ständiges, einsilbiges worl mit vollem vocal erhöht, kann ich nicht fürrichtig hallen und schreibe daher du und mi, wo nicht synaloephe statt-findet. 13 cliind in chuninertche L ohne liomma. die anrede verliertihr auffallendes, sobald i» chunincriche zum hauptsalzc gezogen wird.das Königreich ist natürlich Italien, apposilion zu de üdre kann obindohne arlikel nicht sein, noch auch schlechthin abkömmlinge oder un-gehörige eines geschlechls bedeuten. 15 über die form üser statt alls.üs gramm. 1, 783. 16 er hina verstehe ich wie Eckharl und Grimmerhina 'die früherhin lebten, deren gedäclUnis also in eine früherezeit hinauf reichte; vgl. noch unser 'vorhin' und Olfrid an Harlm. 126fon alten zitin hina förn. 21 harn unwahsan heißt immer 'unerwachsen',ags. hearn unveaxen JGrimm vorr. zu Andreas und Elene xlii, und nochmhd. diu kint ungewahsen in Wemhers Maria 209, 12 Hojfm.22 arheolaosa (er ret dstar hina) det L; Wackernagel tilgte det, weilgleich Delrildie folgt; vgl. de carm. Wessof. p. 28. nun ist freilich dasschwache laosa auffallend, aber nicht mehr als v. 60 güileä gimeinün,vgl. gramm. 4, 574 //'. 579. dass das kind seiner 'erbe ledig', beraubt wurde,war die folge der flucht des valers. 24 ags. freöndleäs gilt besondersvon dem verbannten oder fremden, der von seinen verwanlen getrenntist, wanderet- 28 (cod. Exon. 288, 7), Elene 925, leg. Canul. polil. 1, 32und ebenso vineleäs Beov. 2613, genesis 1051, Daniel 569, klage der