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2 (1892) Anmerkungen
Entstehung
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I DAS WESSOBRUNNER GEBET ö

v. 1. 2 das zweimalige Dal für Daz, dasselbe tvorl, das sich auch indialeklen am längsten unverschoben erhall (vorr. xvii vgl. ix) und alscharacterislisch für die ursprüngliche mundarl sich am ersten noch inden oberdeutschen abschriften der lieder des Veldekers findet. dannist gilYagn ic, gefragn ic eine alts. ags. ganz gewöhnliche formet, in ober-deutschen quellen aber gafragn ih nicht nachweisbar, und wenn auchder umlaul in gafregn ih durch die enclise des pronomens wie in Olfridsmeg ih, scel iz sich erklärte, so spricht doch die vocalisierung der con-sonanlverbindung nicht eben dafür, dass die formet dem Schreiber ge-läufig war; bereits Lachmann (über das Hildebrandslied s. 132) erkanntein gafregin ili das praelerilum. ferner ist alts. mid firahon, mid man-noii, mid eldioD, ags. mid yldum udglm. häufig, während es ahd. sonst doch vgl. frgm. theot. 33, 16 II. mit mannum, Olfr. 1, 2, 40 mitdruton unlar mannum, unlar manne heißt, s. zu musp. 111,93. infirahim ist nur die hochdeutsche flexion hergestellt. firiuuizzo meista er-klärte Schmeller baier. wb. 1, 155 zuerst richtig nach gl. I'rud. ahd.gl. 2, 419, 37. 475, 20 dei viriuuizzi portenta sommorum (Graff 1, 1099).firiuuizzo aber verglichen mit enleo, uuenleo scheint gen. plur. von firiuuiz(Wiener gen. 19, 10 Hoffm. virwilz: biz), gleich ags. fyrvet, alts. firiuuit.dass nur die persönliche bedeulung 'curiositas', nicht die sächliche 'wunder'alts. und ags. zu belegen ist, steht dem sächsischen Ursprünge des ge-dichtes nicht entgegen, weil diese zweiseiligkeit der bedeulung im characlerder allem spräche überhaupt begründet ist (de carm. Wessof. p. 22).2 dos metrisch vollkommen gesicherte ero kommt in keiner andernquelle vor; das merkwürdige worl beweist dalier für das aller des ge-dicktes. ere in der Wien. gen. 74, 14 Hoffm. (Milsl. hs. 104, 16 Diem.,Vor. Joseph 903 Diem.) scheint ein fem. qri zu sein und nur arvum,pflugland zu bedeuten, ere in den hss. des Iwein 3989 (mhd. wb. 1, 50)ist nur 'ein aller fehler' für erhe, s. Lachmanns anm. die Tegerns. gl.hero solum zu Yirg. Aen. 7, 111 = aM. gl. 2, 658, 63 ist wahrschein-lich nur verschrieben für herd (Schmeller baier. wb. 2, 236, Graff 4, 999,zs. 15, 84. 117). JGrimm (gramm. 3, 221) denkt bei ioner uioner anero und hält dies für eine einfachere und ältere form von erda, wieschon früher Wackernagel. für die vergleichung ist außer gr. zqcc (c(>«£e)sanskr. iri ir. ire besonders lal. arvum und altn. iörvi locus arenosus(Egilsson 45t b ) zu berücksichtigen, [ob ere der Wiener genesis aus arihervorgegangen, bleibt allerdings nach einem weiteren mhd. beleg, denich Roediger verdanke, kehr. 70, 32 ere (erde hs.): gere, zweifelhaft;aber kaum wird man mit Bremer zs. 31, 206, der noch andere spurendes subsl. nachweist, ero als regulären nom. sg. eines kurzsübigen fem.ansprechen dürfen, vgl, auch Kögcl in Pauls grundriss 2, 1, 196.EvdHellens Vorschlag ero 'einst' Germ. 31, 274//'., den bereits Füglistaller(anz. 10, 149) machte, verbietet ua. die Wortstellung.] die bedeulunglässt der Zusammenhang und die Übereinstimmung der formein ertha endiupphimil Hei. 88, 15, eorde and uplieofon oder uprador Andreas 799,Grimms mylh. 1186, gen. 99, exod. 26. 76. 429 usw., iörd ue (eda, ok)uphiminn Völusp. 3, Hamarsh. 2, Vafpructn. 20, Oddrunar gr. 18 nicht

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