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VIII. Der Pinax deä Dionysius Periegetes.
Namen Amyclae, Aegina, Ismonus iL, Isthmus, Makris (Euboea), Lemnos, Samothrake, Melas sinus,Abydos, Ida mons, Pactolus h\, Hylas lacus, Kios h\, Bebrykes, Hellesjiontus, Propontis, Kyaneae insulae,Rhebas 11.. Sangarios fl., Thermodon, Aniazones, Sinope, Assyrii, Chalybes, Tibareni, Mossyneci, SpecusAcherusa (Apoll. II, 354), Karambis, Makrones, Bechires, Byzeres, Pbilyres, Halys und Iris fl., Pliasis fl.,vom Campus Circeu8 und Amarantus mons (statt Armenius, bei Apoll. II, 400; liier kann die direkteBenützung nicht bezweifelt werden); ferner Sindi, Peuce insula, Eridanus h\, Apsyrtidae, Liburnicae,Ecbinades insulae, Keraunii montes, Hyllei, Trinakria, Sirenaruni scopulus, Korkyra, Mare Jonium, Syrtes,lacus Tritonis, Salmonium prom. auf Creta, Karpathos und Kalauria insula, Aehelous fl., Hercynia sylva,Rhipaei montes (vgl. Dn 315 und Apoll. IV, 286); Ilissus fl. (vgl. Dn 424 mit Apoll. I, 211/5).
3. Unverkennbar ist auch die Benützung des Skylax (Pseudoskylax, geschrieben e. 335 v. Chr.)für Europa und Libyen. Hier treffen wir die meisten Namen, welche Dionysius in Unteritalien giebt:Latini, Campani, Samnitae, Leucani, Locri, Croton, Sybaris, Japryges, Hydrus; ferner Iberes mit prom.Sacrum, Tyrrheni, Alpion, Eridanus; Sizilien mit den 3 Vorgebirgen; Liburni, Ulyres, Hylli und Bulini;mehrere Inseln, viele Namen am Pontus (besonders an der Südküste desselben), welche auch Apolloniushat, dazu Chalcedon, Aeliaei, Kriumetopon, ferner Geloni, Melanchlaeni. In Libyen Marmaridae, Lotho-phagi, Neapolis, beide Syrtis, Triton, Nasamones, Insel Cercinna.
4. Viele Namen sind bis auf Herodot zu verfolgen: Die Iberer, Kelten, Pyrenaeus, Tartessus ;Bistones in Thracien; im Norden Agathyrsi, Arimaspi, Neuri, Sauronnitae, Melanchlaeni, Stadt Gelonos,Maeotes; im Nordosten Massagetae, Bactri, Sogdi, Chorasmii, Mardi, Sacae, Matieni; in Kleinasien dieEinschnürung, Halys, Pliasis, Hermus, Pactolus, Maeander fl., Patera, Phaseiis, Tmolus mons, Ida mons,Syri am Thermodon; Arados, Serbonis lacus, Inseln des Koten Meeres als Verbannungsort des Königsder Perser; ferner an der Nordküste von Libyen Asbystae südlich von Cyrene, Nasamones, Lothophagi,lacus et fl. Tritonis, Garamantes, Ammonium, Aethiopes Makrobii. Manche dieser Namen sind auf fastalle Karten übergegangen, aber es ist doch eine auffallend grosse Zahl von veralteten Namen, welchehier gruppiert auftreten.
5. Aehnlich verhält es sieh mit Hekataeus. bei welchem sieh manche derebengenannten Namenauch schon in gleicher Bonn linden 1 ). Besonders auffällig sind Absinthus fl. in Thracien, sowie fastsämtliche Namen, welche auch Apollonius an der Südküste des Pontus aufzählt.
0. Vereinzelte Angaben linden wir
bei Timaeus (c. 280 v. Chr.): Gymnesiae insulae, den Fluss Halex zwischen Rhegium und Lokroi;
bei Aristoteles (-j- 322): in Asien den Parnasus mons (statt Paropanisus), von welchem derIndus, Bactrus, Choaspes und Araxes entspringen; es setzt dies eine der vorliegenden ganz ähnliche Dar-stellung voraus, da auf der Karte des Dn kleine Federstriche genügen würden, um obiger Angabe zu ge-nügen. Das Gleiche gilt, wenn Aristoteles den Tanais als einen Arm des Araxes ansieht; auch ogtj'Aqxvvm, Hercynia silva, trifft man bei demselben;
bei Theophrastus (392—286 v. Chr.): Issos, Soloi am Pinarus fl., Acone bei den Maryandini;in Arabien Adramytta, Kitibanae, Saba; Diomedeia insula;
bei Apollodor (c. 140 v. Chr.): Toretae, Mardi, Ariani, Kadusii, Orbitae, Pasargadae, Massyles.
Nach jüngeren Quellen suchen wir vergeblich; mit Mola ist nur soweit Uebereinstimniung zufinden, als beide öfters dieselben Quellen benutzen; mitStrabo sind zwar manche Beziehungen zu linden,ziemlich viele Namen in Asien nur bei diesem nachweisbar, doch wie es scheint immer nur vereinzelte,sodass dieselben auf gemeinsame verlorene Quellen hinweisen. Ob die Chorographia Romana benütztworden ist? Wir glauben nicht, und möchten darin besonders den Gegensatz zu Mela erkennen.
Dass die Karte Osten oben hatte, ist bei Dionysius Periegetes und bei seinem BearbeiterAvienus mit voller Sicherheit zu erweisen. In der Periegests sind vor allem die Verse 52—55 beweiseud:von den beiden Meerlinsen, dem Persischen und Arabischen, liegt der erste oben, der andere unten, derPersische liegt gegenüber dem Caspischen, der Arabische gegenüber dem Pontus Euxinus. In gleichem
') Tartessus, Iberes, Keltae, Ausunes, Tyrrheni, Pyrene,Massilia, Aehelous fl., Parnassus, Oorinthus, Elis, Insel Galata,
Cyrnos, Sainos, Cliins, Tenedos, Soli am Issischen Meerbusen,Chorasmii.