die Schrift zur Hand nehmen. Wenn er sich dann im „Großenund Ganzen vielleicht auch sehr enttäuscht findet in Bezug aufdie Hauptfrage, sowohl im Text als in den minnellischen Noten,so wird er doch die Angriffe auf mich wiederholt sehen, weshalbich unter diesen Umständen dieselben nicht, wie früher, ignorirenkann, ohne dem Verdachte Raum zu geben, den historischenAuslassungen des Verfassers beizustimmen.Sowohl zur Abwehr des gegen mich gerichteten Angriffs,als auch zur Aufklärung vieler unrichtig angegebener Thatsachenwill ich deshalb versuchen in den nachstehenden zwei „Studien“:Zur Geschichte und Zur Kritik — die historische undkritische Auffassung des Herrn Friedensrichters a. D. A. V.Hardung „realistisch“ zu beleuchten. Ein näheres Eingehen aufeinzelne Momente der Regierung Johann Wilhelms wird mirdazu das geeignete Material in die Hand geben.I. Zur Geschichte.Es kommt hier vorzugsweise die Studie I. in Betracht, welcheder Verfasser obengenannter Schrift unter dem besonderen Titel:„Kurfürst Herzog Johann Wilhelm und seine Zeit.„(Historisch=pragmatische Federzeichnung)“, an die Spitze seinerArbeit gestellt und in der Erklärung der Studien in einer Notespeziell als „Gegenbild“ zu meinem Vortrage angezeigt hat. Esdürfte deshalb zunächst geboten sein, auf den historisch-wissenschaftlichen Standpunkt des Verfassers einen Blickzu werfen.Schon in meiner ersten Erwiderung auf die Kritik des mirunbekannten H. im Düsseldorfer Anzeiger habe ich einzelneStellen hervorgehoben zur Kennzeichnung dieses Standpunktes,welche hier zu wiederholen zu weit führen würde.*) Die damalsschon von mir zur Sprache gebrachten und gerügten historischen*) Anhang der Hardung'schen Schrift, pag. IX. X. XI.
Druckschrift
Zur Charakteristik Johann Wilhelms, Herzogs zu Jülich-Berg [etc.], Kurfürsten von der Pfalz und seiner Regierung : ein Anhang zum Anhange der Schrift: Zur Reclamation des Düsseldorfer Bilder-Galerie-Hauptschatzes ... von A. V. Hardung ...
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