Zur Einleitung.In Folge der am 9. und 16. April 1867 in der Tonhalle,zum Besten der Verwundeten im hiesigen evang. Krankenhausegehaltenen zwei Vorträge über „Johann Wilhelm, Herzog vonJülich=Berg und Kurfürst von der Pfalz“, erschien in Nr. 97des Düsseldorfer Anzeigers, unter dem Correspondenzzeichen „H.zur Sache der Düsseldorfer Bildergalerie“, mit dem Motto:„Suum quique“ eine Kritik, in welcher ich nicht nur sehr scharfangegriffen, sondern sogar beschuldigt wurde „der historischenWahrheit in's Gesicht geschlagen zu haben“ u. s. w. Der Ver-fasser dieser Kritik war mir gänzlich unbekannt, und gerne gesteheich meine literarische Unwissenheit ein bezüglich der Correspondenz-Chiffern des Düsseldorfer Anzeigers. Ich veröffentlichte deshalbin Nr. 102 des genannten Tagesblattes eine Entgegnung, inwelcher ich die maßlosen und ungerechtfertigten Angriffe des mirfremden Kritikers zurückzuweisen und zu widerlegen suchte. InNr. 111 des Anzeigers erschien nun eine Replik, worin das mirso feindliche H. sich als „A. V. Hardung, Königl. Friedens-richter a. D. Stiftsplatz Nr. 8“ enthüllte.Ich war so klug wie vorher, denn der genannte Herr warmir gänzlich unbekannt, ja, ich genieße heute noch nicht das Ver-gnügen von dessen persönlicher Bekanntschaft. Was war natür-licher, als daß ich mich über meinen Gegner näher zu informirensuchte? Das Resultat dieser Informationen bei befreundeten undmit den persönlichen und sachlichen Verhältnissen Düsseldorfswohlbekannten Herren fiel so aus, daß ich von jeder weiterenDebatte in dem Anzeiger glaubte Abstand nehmen zu dürfen,was ich in Nr. 112 durch die „letzte Erwiderung“ zu erkennengab, um mein ferneres Schweigen in dieser Sache zu motiviren.
Druckschrift
Zur Charakteristik Johann Wilhelms, Herzogs zu Jülich-Berg [etc.], Kurfürsten von der Pfalz und seiner Regierung : ein Anhang zum Anhange der Schrift: Zur Reclamation des Düsseldorfer Bilder-Galerie-Hauptschatzes ... von A. V. Hardung ...
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