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Des Dominicaners Jo. Nederhoff Cronica Tremoniensium
Entstehung
Seite
XIX
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intrandi statt intrare S. 20, Anm. h

4400 „ 4500 „ 23*

et „ ut „ 27 1

Als Beispiele für den zweiten Fall dienen:coiter (= communiter) A, comiter B, S. 5 eexns (= exsistens) A, episcopis B, S. 19°noverca, geschrieben fast wie °cam A, °cam B, S. 8honorem (punctiert zum Zeichen, dass das Wort ungültig)amorem Que etc. A, honorem amoremque Quae B das.orientem occidentem A, orientem occidentem B.

Im letzten Falle wurde die sinnlose Lesart von B stetsdurch Missverständnisse aus A veranlasst. Es ist sogar nach-zuweisen, dass Westhoff die Abschrift von A zu einer Zeitnahm, wo bereits vier oder fünf Hände — eine für den Zeit-raum eines Jahrhunderts, welcher zwischen Nederhoff undWesthoff liegt, nicht auffallend grosse Zahl — die alte Hand-schrift mit Nachträgen versehen hatten; denn in B (vgl. dieNoten) finden sich von m i bis zu m* fast alle Glossen wieder.So waren in A schon die Aufzeichnungen des M. Jo. Vossvon einem jüngeren Zeitgenossen desselben eingetragen, dennhier werden dieselben eingeleitet durch die den StempelOriginalität tragenden Worte quae sequunter hinc inde in-serta Germanice scripta ut et superius a me scripta,ea Johannes Voss ludimagister ad S.Reinholdum col-legit, während inZ? der Zusatz hinc — ea fehlt. Ja, man ver-mag in den unter diesem Titel folgenden Notizen selber dieHand von Westhoff zu erkennen, der ganz der Sprache seinerChronik gemäss die ursprüngliche steife hochdeutsche Formder Vossischen Bemerkungen in das Niederdeutsche umge-kleidet hat. Da nun die Vossischen Notizen erst ganz kurzeZeit vor Westhoff in die Handschrift A eingetragen seinkönnen, so ist die Möglichkeit ausgeschlossen, dass einAnderer vor ihm — und wer sollte auch? — den Codex Aabgeschrieben und ihm späterhin als Vorlage gedient habe.Kurz, es vereinigen sich eine solche Menge von gravieren-

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