— XIV -
gelegenheit heist:- „.-. . . der eine Meirinck, der andereTimmermanniken, der derde Terselle. TerseÜe woirt thoWerne verbrandt, de anderen twe tho Dortmunde", so ge-winnt es allerdings den Anschein, als ob hinter dem letzt-vorhandenen Blatte ein anderes, den Rest des Gedichtesund vielleicht eine Fortsetzung der Chronik enthaltendesverloren gegangen ist. Da indessen jeder weitere Anhaltfür diese Vermuthung fehlt und da unter der letzten Zeilenoch ein breiter Rand frei gelassen ist, so wird der Schreiber,der das zweifelhaft klassische spemque metum schon zuspem atque m. umzuändern wagte, es wohl bei diesem An-fang haben bewenden lassen. — Die einzelnen Sexternen,in welche die Hs. gelegt ist, sind von erster Hand rechtsam unteren Ende der Schrift mit Buchstaben, a, b, c, dieeinzelnen Blätter daneben mit arabischen Ziffern, 1, 2, 3 etc.bezeichnet. Doch geht die Zählung immer um eins überden Sexternus hinaus; wahrscheinlich hatte also das ersteBlatt nur den Titel und wurde daher nicht mitgezählt.Wirklich geschrieben ist nur &i_6 und /"i (das letzte Blatt).Eine jüngere Hand hat oben auf jeder Vorderseite fort-laufende arabische Ziffern angebracht. Die Hs. beginntmit h = 8 und endigt mit /i = 32; es fehlen das Titelblattund ai_ 6 = 1—7, cs = 18 und d 2 — es = 21—28 (dazwischenist nur Blatt 24 erhalten). — Diese Handschrift ist wahr-scheinlich unter der Aufsicht des Verfassers selber ange-fertigt, also zwar nicht das Manuscript,' aber doch gewisser-massen das Original der Chronik. Denn einmal weisen diegelassenen Lücken auf beabsichtigte Nachträge, obwohl auchein Abschreiber für sich solche vorbehalten konnte. Fernerreicht das Alter der Handschrift zu den Lebzeiten Neder-hoffs hinauf, und eine derartige Abschrift einer lückenhaftenVorlage ist höchst unwahrscheinlich. Würden diese Um-stände auf Nederhoff selber als Schreiber führen, so wider-legt diese Folgerung ein dritter. Bei den Worten in hacecclesia reliquie sancti Liborii requiescunt (26) istder Name desLiborius mit schwärzerer Diute anscheinend von