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hindurch. Inzwischen zogen sich die Begebenheiten desKrieges in weiter entfernte Gegenden, und unsere Länd-schaft ist erst wiederum Zeuge des Schlusses desselben,gleichwie sie der Schauplatz seines Anfanges gewesen war.Als nämlich der kampflustige Gerealis den Oberbefehl amRheine erhalten und den bei Xanten gelagerten Civilis da-selbst geschlagen und in die Flucht getrieben, zog sichdieser auf der bekannten Strasse über Cleve nach Nym-toegen, der Stadt der Bataver; und da er den Ort nichtbehaupten zu können glaubte, raffte er zusammen, was fort-zubringen war, verbrannte das Uebrige, und zog sich überdie Waal auf die Insel zurück. Hier hielt er sich vor-läufig sicher, indem er wohl wusste, dass den Römern, umihm auf dem Fusse nachfolgen zu können, das Materialzum Brückenbau fehlte; damit ihm aber der Feind auchnicht schon von Millingen aus auf die Insel nachsetzenkönne, zerstörte er den von Drusus, wie wir früher gesehen,auf dem linken Rheinufer bei Lobith, Hauberg und Aart,angelegten Damm, so dass die Gewässer den oberen Theilder Insel völlig überschwemmten, und das Vordringen derRömer auch von dieser Seite unmöglich wurde; von diesemDammdurchbruche gibt die Linge, ein kleines Wasser,welches den obern Theil der Insel von Osten nach Westendurchströmt, noch heutzutage Zeugniss. Unterdessen inicktendie Römer von Xanten aus über Nijmwegen dem Feindenach, besetzten die der batavisehen Insel entlang gelegenenCastelle, und trafen alle Vorkehrungen, die Bataver aufder Insel selbst anzugreifen. Civilis, um dieses nach Kräf-ten zu verhindern, griff die Römer an einem Tage zugleichan vier Puncten, zu Arenacum (Rynderen), Batavodurum(Valkhof), und den an der Waal weiter abwärts gelegenen