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Die Rheinlandschaft von Nymwegen bis Xanten unter der Herrschaft der Römer : nach den Quellenschriftstellern und eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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gelernt haben, während der mittlere breite Damm-die eigent-liche Fahrstrasse war. Von dieser Stelle an zieht sich dieRömerstrasse durch eine sanft aufsteigende Thalvertiefung,indem sie das Dorf Donsbrüggen am Fusse der Höhe V 4Meile links liegen lässt, nach dem Clever Berge hinauf, wosie sicli rechts wendet, und dicht an einem hoch aufgewor-fenen kegelförmigen Hügel vorbeizieht, der wahrscheinlich,gleich den schon genannten auf dem Hunerberge, als Wartegedient hat, worauf sie den Abhang hinab nach der Alleegelit, der sie in einiger Entfernung an Cleve vorbei nach-folgt. In dem Dorfe Donsbrüggen wurde vor längerer Zeitein Votivaltar aus grauem Sandstein von 3 Fuss 9'/ 2 ZollHöhe, 2 F. 4'/ 2 Z. Breite und 1 F. Dicke gefunden, dessenVorderseite in einer muschelförmigen Nische die drei Gott-heiten , Jupiter, Juno, Minerva, mit ihren Attributen, unddarunter die Inschrift trägt:

I O M . IVNONI . REGINEMINERVAE . T . QVARTINIVS . SATVKNALIS . SIGNI

FER. LEG. XXX . V . V . PRO, SEEt . SVIS . V . S . L . M .

MPDNGORDIANOET. AVIOL AC°SKALI

d. i.: Jovi optimo maximo, Junoni regine,' Minervae TitusQuartinius Saturnalis, signifer legionis tricesimae Ulpiaevictricis, pro se et suis votum solvit lubens merito impera-tore domino nostro Gordiano et Aviola consulibus kalendisJulii. Die obere Abdachung des Altars ist dachziegelförmigeingekerbt, und an jeder der beiden Nebenseiten befindetsich ein Opferknabe, von denen der eine ein Schwein, derandere ein geöffnetes Kästchen hält. Die Errichtung des