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wegen: hier sowohl, als flussauf- und abwärts, in einerErstreckung von einer starken Meile, wurden seit vielenJahrhunderten die bemerkenswertbesten Denkmale aus derRömerzeit aufgefunden, und gehört diese Localität durchihre vielfachen merkwürdigen Ueberreste aus dem römischenAlterthume zu denen in den Rheingegenden, die am lebhaf-testen an eine grosse untergegangene Vorzeit erinnern. Wirwerden mit einer kurzen Erwähnung der hier einst vorhan-denen Anlagen beginnen, und dann den Fluss aufwärts dieSpuren verfolgen, aus denen sich die verschiedenen römi-schen Etablissements in dem linksrheinischen Theile unsererLandschaft ihrer Art und Bedeutung nach werden erkennenlassen.
Zuerst erhebt sich aus dem Hügelzuge, dicht an derWaal, der schon in fränkischer Zeit nicht minder, wie imspäteren Mittelalter historisch berühmte sogenannte Valkhof. ')Es ist dies ein etwa 150 Fuss hoher, ringsum sehr steilabfallender kegelförmiger Hügel, welcher nur im Westendurch eine schmale Verbindung mit der Höhe, auf welcherdie Stadt Nymwegen liegt, in Zusammenhang steht. Aufseiner obern Fläche, welche etwa 350 Schritt im Umfanghat, trug dieser Hügel ein römisches Castell, welches alsdie älteste der hier in der Römerzeit entstandenen Anlagenanzusehen ist, und grossentheils zu den- übrigen sich an-schliessenden bedeutenden Niederlassungen die Veranlassungwurde. Von der Bedeutung dieses Hügels geben sowohlseine Lage und natürliche Beschaffenheit, als die daselbstan's Licht gekommenen vielen Denkmäler hinreichendesZeugniss. — Auf den im Westen an den Valkhof stossendenAnhöhen, auf denen sich jetzt Nymwegen ausbreitet, w r urdengleichfalls zahlreiche Alterthuinsreste aller Art entdeckt, und