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p. 694, fand es eine anerkennende Würdigung. Obgleich derLadenpreis 7'/ 2 Thlr., der Subscriptionspreis 6 Thlr. betrug, wurdees viel gekauft und, wie ich mich auf meiner wissenschaftlichenEeise zu überzeugen Gelegenheit hatte, an allen UniversitätenDeutschlands zum Studium empfohlen und beim Vortrage zu Grundegelegt. Unmittelbar nach dem Erscheinen dieses Werkes wurdevon der Ferstel'schen Buchhandlung in Graetz zu billigerem Preisein pomphafter Weise ein Nachdruck angekündigt, den der VerlegerEnslin durch Herabsetzung des Preises von 7 Thlr. 15 Sgr. aufden Pränumerationspreis von 6 Thlr. und '/ 3 Kabatt für den Ver-käufer, sowie durch Androhung der Kevanche verhinderte. MehrereDecennien blieb es allein das Lehrbuch über diesen Gegenstand,und meiner Ansicht nach ist es, obgleich das Wissen über denselbenweitere grosse Fortschritte gemacht hat, durch ein in der bezeich-neten Richtung verfasstes Werk nicht ersetzt worden.
Die mir ebenfalls zu Theil werdende günstige Aufnahmedieser Arbeit hatte einen entschiedenen Einfluss auf meine ganzekünftige literarische Thätigkeit. Es reihte sich während meinesAufenthaltes im Institut an dieses Werk im Jahre 1828 bei Enslindie Herausgabe einer „Monographie über den Wasserkrebsder Kinder" mit zwei colorirten Kupfertafeln, VIII und 84 Seiten.Die Veranlassung zu dieser selten vorkommenden Krankheit derKinder wurde die Gelegenheit, einige Fälle kennen zu lernen, undeine spärliche, nur in Artikeln in- und ausländischer Journalebestehende Literatur. Ich suchte die Erfahrungen und sehr ver-schiedenen Ansichten über die Natur dieser Krankheit in Ein-klang mit den meinigen zu bringen, eine bestimmte Begriffs-bestimmung, die Unterscheidung von ähnlichen Krankheiten, mitdenen der Wasserkrebs verwechselt wurde, und die Form-Ver-schiedenheiten desselben festzustellen. Es regte diese Monographiedie Aerzte an, ihre Aufmerksamkeit auf diese Krankheit zu richten,und die Resultate ihrer Beobachtungen in besonderen Schriftenund Aufsätzen bekannt zu machen. Ich selbst widmete ihr späternoch mein Interesse, und der Dr. A. Potgieter*) in Leiden über-
LC *) De Waterkanker der Hinderen; vertaald mit het Hoogduitsch en
met eene Plaaten een by voegsel vermerdend. To Leiden, 1833.