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Anweisung für Aerzte und Wundärzte, um bei gerichtlichen Untersuchungen vollständige Visa reperta zu liefern : und wie die Rechtsgelehrten wissen können, ob von Seiten der Ersteren das gehörige beobachtet worden
Entstehung
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51nige noch eine besondere Klasse von Wunden, ausserden dreien obbemeldeten, zu errichten nöthig ge-glaubt, und alle dergleichen Verwundungen Vulnersurplurimum-lechalja genannt. Es stehet aber ein je-der mit leichter Mühe ein, in welchen Wust vonZweifeln und in welche Unschlüssigkeit alle diese Ab-theilungen der Wunden den schwachen Arzt und Rich-ter führen müssen. Keinen kommt dieses besser zustatten, als den Missethätern und denen, die der-selben Missethaten vertheidigen..Der gel. Bohn wünschte daher schon, daß dieseEintheilungen abgestellet werden möchten. Der Hr.Prof. Eschenbach führet derohalben in seinem ob-zwar kurzem, aber doch vortreflichen Buch 1), obbe-meldten Bohns folgende eigene Worte an:Con-sultius forsan foret, in renunciationibus foren sibus,a termino, necessario lethale (quin etiam plenioriadhuc jure, e terminis: utplurimum leibels, Pistlethale, aliisque istiusmodi vocabulis ambiguis) absti-nere, utpote per quem, iniquis causidicis argumentum atque occasio suggeritur frivole disceptandi, &judicem in sententiam injustam (causae dubiae, utujunt) trahendi, & tantum, un vulnus per se, (i. e.absolute) un per accidens lethale, disquirere atque e-nunciare. Diesen Satz des Hrn. Bohns werde.1) Medicina legalis p. 76. Bohn. de Renunc. Vuln.lerhal. p. 29.D2