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Anweisung für Aerzte und Wundärzte, um bei gerichtlichen Untersuchungen vollständige Visa reperta zu liefern : und wie die Rechtsgelehrten wissen können, ob von Seiten der Ersteren das gehörige beobachtet worden
Entstehung
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38der einen Lunge, oder etwa nur ein Theil einesLobi mit Luft angefüllt gewesen. Ob die Lungeschwammigt in ihrer Substanz mit Luft angefüllt,oder kompakt und fest wie die Leber gewesen.Welche Farbe die Lunge gehabt habe? Ob sie blaß-roth oder bläulich, braunroth gewesen 1)? Obbeim Zerschneiden der Lunge das Zischen gehörtworden, das gewöhnlich beim Zerschneiden von Luftausgedehnter Lungen zu entstehen pflegt, und obſchaumigtes Blut und Luft herausgekommen ſey? Ob die Lungen im Wasser geschwommen haben? Wie geräumig und wie tief das Gefäß war,worin der Versuch gemacht worden; wie viel Wasserman dazu genommen habe? Ob das Wasser ganzrein war? Ob es kalt war oder gemäßigt warm 2)?Ob1) Man nehme einen trächtigen Hund kurz ehe er wirft,und tödte ihn: einige der Jungen lasse man in denHäuten ersticken; anderen schneide man die Häute auf-und lasse sie ein paarmal Athem holen; so wird versi-chert, (ich habe selbst die Erfahrung nicht gemachet)daß die Lungen der ersten röthlich, hingegen die derletzten blau aussehen sollen.2) Das Gefäß muß wenigstens zwei Fuß tief und weitſeyn, damit die Lunge nicht irgendwo anſtoſſe, unddadurch aufgehalten und am Sinken gehindert werde,wenn sie luftleer ist. Am besten ist dazu ein gewöhnli-cher Wassereymer, ganz mit Wasser angefüllt. Damitman deutlich genug sehen könne, ob die Lunge schwim-me oder nicht.Das Wasser muß kalt seyn; denn das warme