befahl die Verehrung der Gottheit. Die Artund Weise, wie diese geschehen sollte, ist mehrdas Werk der willkührlichen Bestimmung derMenschen. Hier kommen Gebräuche vor, dieverjähret sind, aber der Gesundheit schlechter-dings schaden, oder unter gewissen Umständenschaden können. Niemand als der Arzt, kanndie Grenzen zeichnen, wie weit dieselbe gehensollen, und wo Physik und Metaphysik, Phi-siologie und Psychologie sich scheiden. — ZumNachtheil des Menschenwohls ist er bey Ein-richtung der Gebräuche nicht befragt worden.Darum kann man es ihm als wohlmeinendemBürger des Staats und öffentlichem Gesund-heitsrath nicht verargen, seine Meinung vonjenen Dingen gründlich vorzutragen, die derGesundheit schädlich, und dem Leben gefähr-lich werden können. Hierunter gehörtDas Aussetzen der Toden in Kirchenund Häusern. Dieses, so wie auch der freyeZulauf neugieriger Personen bey Todten soll-te völlig durch ein Edikt untersagt seyn, weilhier=
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Gemeinnützige Bemerkungen und Vorschläge über einige Gegenstände der medizinischen Polizey : die zum allgemeinen Besten von der Obrigkeit eingeführet ...
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