32keiten hier und da Aerzte angestellet, die ineinem gewissen Distrikt die hülfslosen Armenauf dem Lande im Erfoderungsfalle besuchensollten. Allein man sorgte nicht für die Arz-neymittel, man wieß ihnen keine Fonds an,diese, wie auch andere Erfoderniße zu bestrei-ten. In dieser Hinsicht ist also für die armenLandleute durch die Anstellung eines Physikussehr wenig gethan worden. Auch sind mei-stens die Distrikte zu groß, die dem Amtsphy-sikus zur Versorgung der Kranken angewiesensind. Dieser kann seine Pflicht dadurch, beydem besten Willen, nicht vollkommen erfüllen;viele Kranke bleiben also wie vorhin ohne alleHülfe. Andere Distrikte oder mehrere Dör-fer haben oft in vier bis fünf Stunden weitnicht einmal einen Arzt, oder geschickten Wund-arzt. Sie sind in Krankheiten sich selbst überlassen; müssen mit dem elenden Rathe einesDorfmännchen, oder eines durchziehendenQuacksalbers zufrieden seyn; und unterliegender Krankheit wegen Abgang nöthiger undguter
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Gemeinnützige Bemerkungen und Vorschläge über einige Gegenstände der medizinischen Polizey : die zum allgemeinen Besten von der Obrigkeit eingeführet ...
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