haben, die Leben und Gesundheit der Bürgererhalten soll, wenn man glaubt, daß ein je-der, der sich den Namen Arzt zulegt, imStande sey, dies wichtige Geschäft zu über-nehmen, das oft dem alten, erfahrnen, wür-digen Arzte viele Mühe macht. Es verräthschon Schwäche des Geistes, wenn der Fürstſolche Unholde duldet. Und es iſt für dieMenschheit erniedrigend und empörend, wennjeder Taugenichts für ein geringes Schutzgeldungeſcheut morden kann, ohne das Schickſalbefürchten zu dürfen, was die Gesetze jedemandern Mörder angewiesen haben.Die Art, wie die Obrigkeit diesen höchst-verderblichen Unfug stören, und völlig einhal-ten könne, zeigt uns Rußland. Dort hatman, ſichern Nachrichten zufolge, keine Ur-ſache über dergleichen ſchädliche Pfuſcherey zuklagen. Denn da wird keine Arzney auszu-geben verstattet, wofern sie nicht durch einenArzt oder Wundarzt verschrieben wird, dervon dem daselbst angestellten Collegium derAerzte
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Gemeinnützige Bemerkungen und Vorschläge über einige Gegenstände der medizinischen Polizey : die zum allgemeinen Besten von der Obrigkeit eingeführet ...
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