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Dunkelheiten zuzugestehen. Hicher sind namentlich eine grosseMenge wenigstens scheinbarer Collisionen zu rechnen, die un-ter dem Wirkungskreis verschiedener Beamten nach heutigenBegriffen vom Staatsdienst Statt gefunden haben müssten.
Ich habe ferner bei der Arbeit selbst deren Zweck fort-während im Auge behalten. Das Verzeichniss enthält daher,streng wie sein Titel sagt, nur die im Justinianeischen Codexund in den Novellen vorkommenden Titel und Wurden, mit-hin zwar die bei Weitem meisten, aber nicht alle, welche injener Zeit galten. Dabei glaube ich, die Erklärungen an-langend, mich bei der für die in den Novellen vorkommendenneuen, oder veränderten Titel und Würden, weniger ausführ-lich aufhalten, vielmehr den Stand und die Verhältnisse der-selben aus den Zeiten der Constitutionen des Codex als denhauptsächlichen vorzugsweise berücksichtigen, jene Modifikatio-nen aber nur als spätere Auswüchse betrachten zu müssen.Dazu kommt noch, dass für lateinische Titel der ursprünglichgriechische Text der meisten Novellen keinen Falls alseine so lautere Quelle wie die lateinischen Constitutionendes Codex erachtet werden kann. Deshalb sind auch meistdie griechischen Uebersefzungen solcher Titel, welche in denNovellen vorkommen, als unwesentlich übergangen. Dcmun-geachtet wird aber nichts Wesentliches in den Novellen über-sehen sein. Die Erklärungen hoffe ich für Jeden verständlichvorgetragen zu haben; da, wo dies hin und wieder in lateini-schen Worten geschehen ist, sind es in der Regel classischeStellen aus den Rechtsquellen. Kürze schien mir ein wesent-liches Erforderniss für die Gestalt des Werkes; Reflexionenund Untersuchungen waren daher um so mehr zu vermeiden,je weniger letztere jener zusagten, die nur Resultate verlangt,und je mehr erstere auf das endlose Feld der Vermuthungeiiführen, dessen Unfruchtbarkeit jeder gründliche Forscher,aner-kennen wird.
Hiermit ist die Uebersctzung der Justinianeischen RccIitS-biieher beendet. ,
Zerbst, am dreizehnten Säkulartage der Pundecten undInstitutionen.