406 Codex. L IX. Tit.-Sl. Da senienliam passis ei rcsiituih.
den ist, so erscheint doch die väterliche Gewalt nicht als wie-der eingetreten.
7. D. K. Philipp, u. Philipp. Cäs. an Cass.Unsere allgemeine Begnadigung hat den Verbannten oderDeporlirteu die Rückkehr gestaltet, nicht auch die früher ent-zogenen Dienststellen zugestanden, noch den Ruf unversehrtund unangetastet erhalten.
8. D. K.Valerian. u. Gallien, an Seleucus., Praef. JV.Du irrst, wenn du glaubst, der Sclav gehörei noch dir,der zur Bergwerksarbeit verurlheilt und nachher von dieserStrafe befreiet worden ist. Denn man hat als Regel ange-nommen , dass bei Gelegenheit einer solchen Begnadigung dasfrühere Eigenthmn nicht wieder hergestellt werde ; deshalbwird aber doch der Provincialpräsideut nicht gestatten, dass erungestraft sich ungebührlich wider dich betrage. Wenn erhingegen etwas von Deinem Vermögen innehat, so wird derkaiserliche Procurator zwischen euch richten, denn der Scla vhat angefangen, dein Fiscus zu gehören.
9. D. K. Dioclet. u. Maxim, an Rcstituta u. A-Wenn euer Vater, der auf eine Insel deportirt war, durc"allgemeine Begnadigung wieder in den vorigen Stand eingese'*'worden ist, aber nicht ausdrücklich es erlangt hat, seine Iv"|"der wieder iu seine Gewalt zu bekommen, so unterliegt es kefuem Zweifel, dass ihm der Vortheil einer Erbschaft durc"euch, welche das wider ihn gefällte Erkenntnis* zu Hausväterngewacht hat, durchaus nicht habe erworben werden können-
10. Jiies. an Demetr.
Da du durch Zwischenkunft Unserer Gnade in den' 6Heimath zurückgekehrt bist, so hast du nicht zu besorgen, durcdie Bezeichnung [deiner] von Seilen des Präsidenten, die n""'mehr niedergeschlagen wordeu, irgend eine Unanuehinlichke'zu erleiden.
11. Dies, an Philipp. ,Der Unglücksfall dessen, der Frage wegen eines i-> !ii
gutes erhoben halle, und die durch Unsere ihm ervvi e ' eGnade zu Theil gewordene Wiedereinsetzung mit seinemmögen hat den vorherigen Stand der Sache nicht geändert.
12. Dies, an Tryjthon., Praef. Pr. t ,
Wenn sie durch Unsere Gnade Entbindung von der -Str«^der Deportation empfangen und ihr Vermögen zunicke"'j 1hat, 80 handelt sie unredlich, wenn sie mit der Strafe >Verbrechens sich gegen ihre Gläubiger dawider zu »«n'