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Der Hofgarten zu Düsseldorf und der Schlosspark zu Benrath : von O. R. Redlich, Fr. Hillebrecht und Wesener. Hrsg. vom Düsseldorfer Geschichts-Verein zum 14. August 1893
Entstehung
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Schlosspark und Anlagen zu Bcnralh.

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Eiche zur Höhe,müssen mit dem

Hainbuchen, Akazien und. alle übrigenPlatz vorlieb nehmen,

In diesen beständigen Kampf der

der übrig bleibt.Bäume muss dieAxt bald fördernd, bald hemmend, eingreifen. Ein denCharakter des Ganzen berücksichtigender Plenterbetriebschafft nicht allein den hervorragend schönen Stämmenden nöthigen Raum zu ihrer Weiter-Entwicklung undbringt sie in ihrer urwüchsigen Kraft und Herrlichkeitvor die Augen des Besuchers, sondern er bewirkt auchdas Eindringen von Licht und Feuchtigkeit, bewirkt vorAllem dadurch die Neubildung und Förderung des Unter-holzes und lässt uns endlich im Innern der BeständeWaJdbilder entstehen von reizender Schönheit und Mannig-faltigkeit.

Treten wir nun den Rundgang durch den Waldparkan indem wir dem an der Hauptallee links beginnenden,schon erwähnten Mooswege folgen. Das erste Quartierist ziemlich hügeliger Natur; unter uns liegt ein dichtesGewirr von Unterholz, aus Erlen, Buchen, Hainbuchen,Birken, Eschen, Kirschen etc. bestehend; an einzelnenStellen breitet sich, den Zutritt wehrend, Brombeergeranküber den Boden aus; rings um uns her nur freundlicheWaldbilder von wechselnder Wirkung. Riesenhafte Stämmeragen aus dem dichten Unterholz gen Himmel. Ueberdie ehemalige, im Bestände noch deutlich zu erkennendeKöln-Arnheimer-Strasse, an einer alten Brücke vorbei,führt unser Weg in das zweite Quartier. Gruppen vonTannen, Silberpappeln und Buchen umgeben links die soge-nannte „Trompete". Ein kurzer, vorn erweiterter" Kanalführt, aus dem „Spiegel" das Wasser in den Wald hineinund lässt es weiterhin zu Füssen einer riesigen Lärcheals sogenannter „Schlangenbach" wieder zu Tage treten.Der Weg am Bach entlang ist reizend. Letzterer trifft ander Feldseite, wo wahrhaft gigantische Buchen den Saumbilden, mit dem Umfassungsgraben zusammen.

Uns weiter rechts wendend, gelangen wir inmittendes dritten und vierten Quartieres zu einem weiten, vonLindenalleen umgebenen Platz, der „Reitbahn." Hiersollen seiner Zeit die Pferde Murat's, des Grossherzogsvon Berg, getummelt worden sein. Ueber die Reitbahnhinaus durch den hohen dunklen Wald wandernd, treffenwir auf die südliche Hälfte der Hauptallee, welche, wieschon erwähnt, uns nach links zu einer kleinen, mitLinden bestandenen Anhöhe, dem sogenannten „Rheinkopf"bringt.

Der Rheinkopf bietet uns ein Plätzchen zum Aus-ruhen und ein anziehendes niederrheinisches Bild. Unter