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Sehlosspark und Anlagen zu Benvath.
französischen. Garten), sowie die Art und Weise derdichten Bepflanzung mancher Wege mit Hainbuchen undUlmen etc., die früher unzweifelhaft dichte Hecken undLaubengänge gebildet haben, lassen mit Bestimmtheitdarauf schliessen.
Die Länge der Zeit, die politischen Wandlungen undVerhältnisse, endlich auch die sich selbst anheimgegebeneUrkraft des Waldes haben vom alten Zopf nur einzelne,wenige Spuren übrig gelassen. Möglich, dass die nöthigenMittel gefehlt haben zu der immerhin kostspieligen Unter-haltung; möglich, dass man im Laufe der Zeit wenigerGefallen mehr fand an den in den Lenötre'schen Gärtenunvermeidlichen Spielereien und erkannte, dass es schönerund natürlicher sei, den Wald und die Waldbäume sichselbst zu überlassen^ jedenfalls ist letzterer Zustand imBenrather Park wirklich eingetreten, und der Wald hatsich viele Jahrzehnte hindurch entwickelt und erneut„nach eigenen Gedanken."
Der waldartigo Theil des Parkes bildet ein Quadrat,welches zwei diagonale und ZAvei zu den Seiten senkrechtgeführte Alleen in acht gleich grosse Quartiere theilen.Im gemeinsamen Mittelpunkte, einem runden freien Platze,schneiden sich die Alleen, zweimal wird der erwähntePlatz von zirkelrunden Wegen umkreist.
Durch sämmtliche Quartiere laufen in stetem An-schluss breite Fahr- und Reitwege, zwischen diesen undüber diese hinweg in willkürlichen Windungen reizendemit Moos bewachsene Moos- oder Pürsehwege,. Letzteresind zur Durchwanderung der Bestände die geeignetsten;der Rundgang, in flottem Schritt, dauert etwa eine Stunde.Der Moosweg beginnt in der Haupt-Allee unter einerGruppe hoher Fichten und Lärchen, wo der erste Fahr-weg die Allee schneidet, auf der einen Seite, und führtdementsprechend auf der entgegengesetzten Seite dorthinzurück. Die Reit- und Fahrwege sind fast sämmtlichschnurgrade; sie vermitteln die Verbindung zwischen denAlleen.
Das Terrain ist zum grossen Theil flach, nur inwenigen Quartieren finden sich, den Wasserläufen ange-passt, einzelne Senkungen.
Der Bestand ist ein gemischter. Allenthalben be-wundern wir die Ueppigkeit des Unterholzes, die Stärkeund Erhabenheit riesiger Buchen, Eichen, Akazien, Fichten,Birken etc.
Vorherrschend ist die Buche. Neben ihr, die immer
den meisten Platz braucht, ihrehinauszurecken in den Wald,
zwängt
kraftvollen Aestesich
energisch
weitdie
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