24
Der Hofgarten zu Düsseldorf.
Ulmen) aufzuweisen,sehr dicht ausgeführt,
Die Pflanzung ist hier vielfachund indem das rechtzeitige Lichten
Folge
gewesen sein, dass
Krone denselben Raumnoch mehr mangelhafte
derselben durch Fortnahme überflüssiger Bäume ver-säumt wurde, sind die Bäume zu Stangen in die Höhe ge-schossen, und die Stammentwicklung ist zurückgeblieben.Beispiele hierfür liefern die grossen Baum- bezw. Gehölz-gruppen an der westlichen Seite des Betonweges, wo derAhorn so dicht steht, dass kein Baum vorhanden ist, derals normal entwickelt bezeichnet werden kann. Würdehier rechtzeitig Platz geschaffen sein für einzelne be-stimmte Bäume, so würde dieein schöner Baum mit seinerausfüllte, den jetzt vier oderBäume ausfüllen.
Wenden wir uns nun dem Napoleonsberge zu, so istzu bemerken, dass, derselbe eine sehr schöne Sicht insüdlicher Richtung über Älleestrasse und Exerzierplatzbis an das äusserste Ende der Friedrichstrasse gewährt.Der Napoleonsberg, welcher wie die anderen Boden-erhöhungen im Hofgarten, künstlich aufgeschüttet ist,erhebt sich über die an seinem südlichen Fusse davorgelegene Rasenfläche 5,40 Meter, an der nördlichen ist dasMaass geringer. Die denselben krönenden . TJlmenbäumesind lauter echte Feldulmen, Ulmus campestris, währenddie Bäume auf dem Ananasberge eine grossblättrige Abartderselben sind.
An der nordöstlichen Seite des Napoleonsberges, amEichenwäldchen, mündet der Fahrweg, welcher von derschönen Aussicht durch die Anlagen führt, in die Insel-strasse; für Reiter, welche diesen Weg benutzen, setztsich derselbe in südlicher Richtung im Anschluss an dieReitallee fort.
Vom Napoleonsberge westlich bis an den Rhein liegtein Stück Anlage, welches mehr geschichtliche, als garten-künstlerische Bedeutung hat; dennoch entspricht dieAnlage dem übrigen Hofgarten recht wohl, aber es habenVerhältnisse obgewaltet, welche der künstlerischen Aus-führung Schranken setzten.
Dieses ist sofort Avahrnehmbar, wenn man an dernördlichen Seite des Napoleonsberges die Richtung nachdem Rhein hin verfolgt; hier bemerkt man drei Wege,welche paralell nebeneinander fortlaufen und erkenntsofort, dass dieselben nicht gleichzeitig angelegt seinkönnen, und dieses ist richtig, denn dem ursprünglichenProject entsprechen nur der Fahrweg und der zunächstgelegene Fussweg, welch letzterer allerdings auch schoneine Veränderung durch die Anlage der Pumpstation