Der Hof<?arten zu Düsseldorf.
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erfahren hat; der
Weg
aber, welcher dei-
cheTheils
Benutzung
der
desAnlage
Inselstrasse
zunächst liegt, ist später entstanden. Hier befand sichzu einer Zeit, die den älteren, eingeborenen Düsseldorfernnoch erinnerlich ist, der Militärschiessstand, und als dieserin den vierziger Jahren aufgehoben wurde, wurden dieErdwälle eingeebnet, das Ganze zum Hofgarten gezogenund der bezeichnete Weg angelegt.
Noch mehr in die Neuzeit reichtgrossen Rasenplatzes inmitten dieseszum Abhalten des Düsseldorfer Schützenfestes oder derKirmes; erst im Jahre 1873 wurde statt dessen ein Fest-platz auf der Golzheimer Insel angewiesen. Aus Gewohn-heit und auch wohl zur Erinnerung an jene Zeit wirddiese Rasenfläche noch immer als .,Schützenplatz" be-zeichnet.
Die südwestliche Ecke dieser Anlage wird von der sogen.„Schönen Aussicht" eingenommen, einer mit Lindenbäumenbepflanzten, nach dem Rheine zu vorspringenden Erhöhung,von welcher aus m?n, wie der Name besagt, eine schöneAussicht über den Rheinstrom auf- und abwärts, sowiein das gegenüber liegende Gelände mit Ober- und Nieder-kassel hat. Auch hier haben die Verhältnisse in denletzten Jahrzehnten sich sehr geändert, denn die ganzeFläche, welche jetzt als Lagerplatz für Baumaterialienund dergleichen dient, gehörte früher dem Rheinstroman, welcher bei mittlerem Wasserstand fast bis an denHofgarten reichte. Dass die früher ganz bedeutendeund durch keine künstliche Einengung gestörte Breite desStromes, sowie seine mit Korbweiden bestandenen all-mählig verlaufenden Uferflächen, von der Schönen Aussichtaus gesehen, viel eindrucksvoller waren als jetzt, istkeine Frage.
Nördlich von der Schönen Aussicht dicht am Fahrweg,ist seit 1884 die sogen. Pumpstation erbaut, ein kleinesGebäude, in welchem vier Maschinen stehen, welche beiHochwasser den Betrieb des Hauptschwemmkanals derStadt zu regeln haben, (die Maschinen werden durch Gasgetrieben).
Kehrt man von der Schönen Aussicht nach der Stadtzurück, so nehmen der Sicherheitshafen, die Malerakademieund der Eiskellerberg das Interesse in Anspruch. Hierist nur der Letztere zu berücksichtigen; denn nachdemdie früher überall vorhandenen Hecken u. s. w. infolgedes Anwachsens der Stadt gefallen sind, ist der Eiskeller-berg gewissermassen ein Theil des Hofgartens gewordenund als solcher zu betrachten. Die Aussicht von hieraus über den durch Nachen und allerlei grössere und