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Der Hofgarten zu Düsseldorf und der Schlosspark zu Benrath : von O. R. Redlich, Fr. Hillebrecht und Wesener. Hrsg. vom Düsseldorfer Geschichts-Verein zum 14. August 1893
Entstehung
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Dio VergTösserung des Hofgsirtens etc.

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und seinen Kindern lange zur Heimstätte gedient hatte;das erweiterte und verschönerte Gartenhaus wurde durchdie französischen Belagerungstruppen im Jahre 1794gesprengt.

Erst 1802 konnte man daran denken, es wieder auf-zubauen; Hofbaumeister Huschberger entwarf den Plandazu und veranschlagte die Kosten auf 7908 Thaler. Am8. August 1802 erfolgte die landesherrliche Genehmigungdes Bauplans, und Ende August begann Huschberger mitder Arbeit.

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Schon vor Behrens war der OberkellnereiverwalterBrosy von der irdischen Arbeit abgerufen worden.

Mit diesen Männern und diesen Bauten ging die erstePeriode unseres Hofgartens zu Ende; ihr Wirken undBestehen gerieth durch den geAvaltigen Umschwung allerVerhältnisse, den die französische Revolution im Gefolgehatte, in Vergessenheit und ist bisher dem lebendenGeschlechte fast unbekannt geblieben. Fortan werdenaber auch diese beinahe entschwundenen Gestalten nebenden drei Unvergessenen: Carl Theodor, Goltstein, Pigageim Gedächtniss aller derer weiter leben, die dankbarenSinnes im Jetzt das Einst schauen.

4. Die Vergrößerung des Hofgartens durch Nieder-legung der Festungswerke.

Was wir soeben vom Hofgarten erzählt haben, fälltin eine Zeit, da Düsseldorf Festung war und geringenUmfang besass. Pempelfort war noch ein Ort für sichund die Gartenanlagen, die vom neuen Jägerhof daselbstausgingen, wurden mit Recht die Pempelforter Promenadegenannt. Wollte der Düsseldorfer Bürger sich dort ergehen,so musste er der eingeengten Stadt den Rücken kehrenund vom Flingerthor (ElberfelderstrasseJ der Landskronentlang zum chinesischen Hause wandern, wo sich dasEingangsthor befand.' Hiermit trat er in einen durchGitterwerk, Hecken und Zäune völlig eingefriedigtenRaum. Das Viereck zwischen Kaiserstrasse, Jägerhof-strasse, Jacobistrasse und Düsselcanal, ein Gebiet vonreichlich 30 Morgen, heute noch in staatlichem Besitz,das war die Promenade, deren Entstehung wir oben ver-folgt haben und die allein den Namen Hofgarten verdient.

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