Jägerhol'strasse und Hofgartenhaus. — Hofgärtner Behrens.
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aus' dem Eller-Forst geliefert wurde. Der Wegvom Ratinger Thor bis zum (neuen) Jägerhof, der durchdas Ausrotten der Linden „etwas unpraktikabel" gewordenwar, wurde auf Befehl der Hofkammer durch die Stadt-verwaltung so in Stand gesetzt, dass er mit der Prome-nade gleiches Niveau bekam und mit Grund und Kiesbedeckt wurde. Anfangs hatte sich der Magistrat geweigert,diese Arbeit zu übernehmen, fügte sich aber schliesslich,als ihm auf Brosy's Bericht von Seiten der Hofkammervorgehalten wurde, dass dieser "Weg notorisch jederzeitvom Magistrat reparirt und in Stand gehalten worden sei.
Auf Anordnung des Statthalters wurde mit demHofschlosser Cronenberg auf 340 Thaler accordirt für eineisernes Gitter mit Thor, wodurch die Promenade nachOsten zu abgeschlossen wurde. Die Mittel hierfür solltewenigstens theilweise die Versteigerung einiger TausendPfund alter Eisenvorräthe ir%Marstall bieten*). Die Längedes Gitters war auf 140 Fuss veranschlagt.
Zu gleicher Zeit (Mai 1770) Avurde ein Contract mitdem Hofbaumeister R. Flügel geschlossen, in der Pro- -menade ein Inspectorshaus zu erbauen. Brosy wurdeangewiesen, das Material dazu aus den abzubrechendenbeiden Häusern im Zwinger und dem Kutscherhäuschenim Hofgarten mit verwenden zu lassen.
So war in verhältnissmässig kurzer Frist und trotzder ungünstigen Jahreszeit der Erlass des Kurfürstenschon in der Hauptsache zur Ausführung gekommen.Bis zum Herbst 1770 war der Düsselkanal fertiggestellt,waren die Alleen und Boskets bepflanzt, standen im Garten32 steinerne Bänke und war die Wohnung für einenGärtner, das Gartenhaus an der Ecke der Jägerhof- undKaiserstrasse, errichtet.
Man konnte nun daran denken, die Verwaltung derganzen Anlage in eine Hand zu geben und eine sogenannteEntreprise auszuschreiben. Johann Christian Behrens,über dessen persönliche Verhältnisse leider gar keine Nach-richten vorliegen, Hess sich dazu bereit finden, gegen700'Thaler jährlich die ganze Sache zu übernehmen.Der Contract vom 9. October 1770 lautete auf 12 Jahre,lief also mit October 1782 ab. Bald finden wir Behrensals vereidigten Hofgärtner bezeichnet, und wenige Jahrespäter (18. September 1773) wurde er auch für den Hof-garten in Benrath eidlich in Pflicht genommen* 1
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*) Der Preis des Pfundes wurde auf 2 Stüber festgesetzt.
ff) Als solcher schwor er, den „Benrather Hof u. Baumgarten, wieauch darinnen befindliche Allee, Lusthäuser und sonsten, weniger nichtauf die daselbsten befindliche Orangerie fieissige Aufsicht zu haben."