Historische Einleitung'.
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des Fasanengartens entschädigt wurde. Durch die Anlageverloren ferner Peter Bernhard Lamman und Commerzien-rath Zanders ein Stück ihrer Gärten und mussten inanderer Weise dafür entschädigt werden. Ausserdemwurde ein Theil des Hauman'schen Grundstücks erworbengegen Abgabe des zwischen diesem und dem alten Hunde-zwinger gelegenen Stückes des alten Hofgartens. Nachdieser Seite zu sollte die grosse Linden-Allee vom neuenJägerhof nach dem Bassin mit einer Mauer abgeschlossenwerden.
Diese Landregulirungzieht sich noch durchdienächstenJahre hin; ohne Klagen der Entschädigten ging es dabeinatürlich nicht ab, denn jeder sah seinen früheren Besitzfür den besseren an. So beschwerte sich HofkammerrathFrancken darüber, dass auf dem Stück Beuth'schen Grundes,das er hatte übernehmen missen, nichts wachse als „einpur lauterer Moos, zwischen welchem hin und her ein'kleiner schmaler Grasstengel hervorschiesst." Bei diesertrüben Lage müsse er nun auch immer noch ein sich
erlustigendes Publikum vor Augen haben und jedesFrühjahr das Gespräch hören, dass der Spaziergang nochdurch Erwerbung des ganzen iGartens erweitert werdenwürde. Wegen des Hauman'schen Grundstücks ordneteGoltstein schliesslich (1773) an, dass es gänzlich ebenso-wohl wie der Hundezwinger der Promenade einverleibtwerden sollte. Für die herrschaftlichen Jagdhunde wurdedann ein neuer Zwinger östlich von dem alten Jägerhofangelegt, der von der heutigen Adlerstrasse her einenZugang hatte.
Aus dem soeben Ausgeführten geht hervor, dass diebisherige Ansicht, als sei der alte Theil des Hofgartensdadurch entstanden, dass Wege in den Wald gehauenworden, unhaltbar ist.
Aus Schwetzingen, der bisherigen Wirkungsstätte
Pigages, war ein
Gärtnergeselle
mit einem Gehülfen
verschrieben worden; sie leiteten die ersten vorbereitendenArbeiten. Nach Ausrottung der Bäume und Sträuchergalt es zunächst, den ganzen Grund 2 Fuss tief umzugraben,um ihn zur Aufnahme der neuen Gewächse geeignet zumachen. Diese Arbeit wurde an den Mindestfordernden
vergeben.
Weiter mussten die grosse Allee vom neuen
Jägerhof nach dem Bassin und die Nebenalleen (besondersdie sogenannte Seufzer-Allee) mit Bäumen bepflanzt werden;man bezog dieselben aus Holland, während das Spalier-
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