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der Harduins-Brüeke gebt, gelegen'sind, und an dem andern Thcile des (gen.) Weges vor der besagtenSt. Aldegunde-Kapelle , 5 Häuser und G Bunder Land , die dort herum gelegen, ] )
Die Besitzungen der bemeldeten Abtei in Aachen machten ein abgerundetes Ganzes aus, das west- undnordwärts der Weg umgab, von welchem der eine Thcil, der nach der Harduius-Brücke gerichtet war,die nachherige Harduins- jetzige Ilartmannstrasse , der andere Theil des Weges aber die St. Aldegunde-nachherige ürsulinerslrassc genannt worden ist.
Südwärts aber scheinen die gemeldeten Güter von einem Graben umgeben gewesen zu sein, über wel-chen die gem. Brücke führte , die ein gewisser Harduin hatte verfertigen lassen, und wo nach dem Jahre1172 das Harduins-Stadtthor gebaut worden ist. Vielleicht war dieser Graben als Wassergraben angelegt,um das hier niedrige Erdreich trocken zu machen , oder einen Theil des Paubaches aufzunehmen undabzuleiten.
Zu welcher Zeit die oftgenannte Besitzung an die Abtei Stablo gelangt ist, lässt sich nicht bestimmtermitteln. Nach den bei Marlene und Durand *} abgedruckten und über Stablo und Malmedy sprechendenUrkunden sollte man glauben, dass die Schenkung derselben erst in der 2ten Hälfte des^lOten Jahrhun-derts geschehen wäre. In der Urkunde Ludwigs des Frommen vom Jahre 814, mit welcher der Kaiser dieBesitzungen der mehrgen. Abtei bestätige , werden mehre derselben, und unter diesen auch die der Abtei ein-verleibten Kapellen (frohen) genannt , ohne der Aldegunden Kapelle zu erwähnen. Ebenfalls wissen vonderselben nichts die Güler-Bestätigungs-Urkundcn der Abtei , durch Ludwig II, vom Jahre 874 und die desKaisers Otto I. vom Jahre 950- 3 )
Der Kaiser Lothar III. zog nun mit einem Kriegsheere nach Jtalien , wo er am 3- Deccuiber 1137 beiBreduuam uillam unweit Trient starb. Er wurde zu Königslutter begraben.
\) Cod. dipl. aquen. pag. 74. N- 102.*) Collect. Ampliss. T. II, pa g. 98—101.*) Marlene l, e.