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Am 1. Januar 1134 war der Kaiser Lothar III. im Pallastc Aachen, welches er aber nach einem Aufent-halt von einigen Tagen, wieder verliess, nachdem er am Dreiköirigen Tage die Schenkung der Hälfte desDorfes (vill'0 Baceuges am Geer- oder Jaar- (Jechoram, Jecker-) Bach unweit Mastricht am linken Maasuferdurch den edlen Widichinus von dem Schlosse Sualcmberg in Sachsen an das St. Jacob-Kloster in Lüttichbestätiget hatte. Unter den Zeugen waren der Probst der Pallaslkapcllc Aachen Hugo , und der PfalzgrafOtto. 0
1135 wurden drei Jrrlehrcr zu Lütlich eingezogen , von denen zwei ihre Lehre abschwuren, Einer aber,der von derselben nicht ablassen wollte , wurde lebend verbrannt. 2 ) Die freie Frau Volburgis schenkte1135 mit Einwilligung ihres Mannes , einen Weinberg in dem Dorfe Drolenshusen am Bhein , unweitBoppard , der Abtei Kornelimünster , deren Abt damals war , Anno. 3 3 Eine gewisse Frau NamensScnncheld , die dem Predium oder Curlis des St. Adalbertstifts in Vals hörig war, wurde in dem genanntenJahre durch den Probst des Stifts Richcrus und den Vogt Giselbertus de Grules , von dem gemeldetenGute des Stifts an das Stift selbst, transscribirt ; so dass die Nachkömmlinge der Frau , es seien Knabenoder Mädchen, wenn sie zu den Mannbaren Jahren gelangt wären, jeder einen Denar auf dem St, Adalberls-Allarc jährlich zu opfern verpflichtet waren. 4 )
Am 22. März H3G feierte der Kaiser Lothar III. Ostern im Pallastc Aachen. Jn diesem Jahre be-stimmte der Abt von Kornolimünster, Anno, die Jura, welche einem dasigen Abte, wenn er nach Sclain kommenwürde , das dortige Slift leisten miisle. 5 ) In diesem Jahre genehmigte der Kaiser im Pallaste Aachen, inwelchem er das Osterfest feierte, das Vermächlniss eines edlen Teutschen , mit Namen Walther , an dasSt. Jacob-Kloster in Lattich. Dieses bestand in zwei Allodien in den Villen Uogrin und Urchtich. Unterden Zeugen war der Pfalzgraf Otto. 6 )
Am 22. September 1137 war Lothar zum letzten Mal im Aachener Pallaste. An diesem Tage verlieh erdem berühmten Abt von Stablo und Malmedy Wibold ein mit goldenen Buchstaben geschriebenes Privilegium, inwelchem es unter andern heisst : — Wir bestätigen vorzüglich die Besitzung ') welche dieselbe (.Abtei-)Kirche in Aachen hat , d. i. ein herrschaftliches Haus (domum mdominieatam), eine herrschaftliche undfreie Kapelle CCapellam indominicatam et liberam.) 30 Häuser, von denen 25 neben einander von dem Hause,das dem Bischöfe von C.ambrai gehörte , bis an den Graben , und dem Theile des Weges , wo man zu
') Cod. diplom. aqiien. pag, 67, JV, 97. (im chronologischen Verzeichnis* der Urkunden ist unrich-tig pag 04 gedruckt.0 Annal. Rodens, ad h. ann. Annal. aquen. I. c.
3 ) Cod. diplom. aquen. pag. 06. N. 95,
4 ) Cod. dipl. aquen. pag. 44. N. 64.
5 ) Cod. dipl. aquen. pag. 54. N. 80.•) Cod. dipl. aquen. pag- 08. N, 98') Siehe oben Seite 51,