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1 (1840)
Entstehung
Seite
28
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Stammler zusammen , und bcicl«; bestätigten liior die zwischen ihion Vätern 870 Verabredete Thciluug vonLothars II, Reich. AI» Ludwig der Stammler 879 verstorben, erhielt Ludwig HL dun Theil von Loth-ringen , der an Karl den Kahlen gekommen war.

Im Jahre 880 war er mit seiner Gemahlin Liuigard im Pallaste Aachen , dann ging er nach Gallien.Auf der Heimkehr begegnete er in Belgien (juxta carbonariam) den mit Beute beladenen Normannern, die imBegriffe waren nach ihren Schiffen zurückzukehren , und besiegle sie. Ludwig zieht im Spätjahr gegendie Normänner , die sich in Nimwegen festgesetzt hatten.

Im Herbste des Jahres 831 lag Ludwig in Frankfurt krank, konnte daher nicht gegen die Normännerziehen , welche diese Länder bis Bonn mit Feuer und Schwerdt verwüsteten. Wobei sie nicht nur die nochübrigen Schätze und Kostbarkeiten des Pallastes und der Kapelle Aachen raubten, sondern auch die Kirchezum Pferdestall brauchten , den Flecken mit dem Pallaste ansteckten, und viele Menschen ermordeten.

Auch die Abtei Korneli-Münster wurde von ihnen eingeäschert.

Bei dieser Verwüstung Aachens, waren die Ileiligthümer der Münsterkirche vorher in die Abtei Stablo ,und wahrscheinlich hierauf nach Mainz in Sicherheit gebracht.

Der Kaiser Karl der Dicke gab im Jahre 832 von Worms aus eine Urkunde dem Bischof Anton ,welcher damals der gemeldeten Abtei als Abt vorstand , in welcher es heisst : Da uns der Bischof Antondurch den Erzbischof Luitbert vou Mainz hat bitten lassen , dass wir ihm für seine Kloslerbrüder zuStablo, die aus Gottes Liebe, und uns erwiesener Treue, die von unseru Vorfahren zu Aachen hinter-legten Ileiligthümer und Schätze treu bowahrt erhalten , und uns unverletzt übergeben haben, unser Fis-calhof Blaudonium im Lewenser Gau schenken möchten u, s. w, ')

Ludwig III. starb ZU Frankfurt am 20. Januar 882. Von da fängt die Regierung des 881 in Rom vomPabsto Johann VJIL zum Kaiser gekrounten Karl der Dicke in Franken an. Derselbe hielt im Mai zu Worms einegrosso Reiehsversammlung, worauf er mit einem volkreichen Heere gegen die Normänner zog, die sich ander Maas gelagert hatten. Der Feldzug endigte sich im Juli 882 durch einen abgeschlossenen Frieden, derdem Kaiser höchst schimpflich war, worauf er zu Coblenz (in comlluenle Castello) das Heer cnlliess,

Karl der Dicke schenkte auf Bitten seiner Gemahlin Ruthardis und des Erzbischols von Mainz Luitbertan die Marien Kapelle im Pallaste Aachen zum Unterhalt and Kleidung den Benediclinern an derselbendie Villa ßaslogne im Ardennergau. 2 ) Die Schenkung welche datirt Regengburg 887 wird wohl ein Jahrfrüher geschehen sein.

') Cod, dipl, aquen. N. 96.

2 ) Cod. dipl, aquen. N- 4, pag. 4. Bastogne , ein Städtchen im Ilerzoglhumc Luxembiug- Die Ulie-erei des Städtchens war als ein Lehen der Dechanei des Münsterstiftes anklcbig- Bei derer Be-lehnung, dem alten Herkommen nach , der Empfänger derselben dem Dechant den grössten undbesten Fisch veerehren musstc, welcher in Aachen zu kaufen war. Bei den Kaiscr-Kiönutigen