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"wurde in der Kirehe eines bcftmoltfearten Klosters begraben Das Reich Lothars (I.olliarii reguuin) wieman seinen streitiV pewordeneii Naehlass bezeiclinete , wurde seitdem Lotharingen genannt.
Bevor ich in der Gescbichte von Aachen weiter forlfabre, ist von Ludwig II, dem Deutseben, Sobne Ludwigsdes Frommen noch etwas nacbzuholen. Er wurde erst nach seines Vaters Absterben als König in Ost-Frauken anerkannt.
Nach der Schlacht um das Reich Ludwigs des Frommen am 25. Juni 841 , zwischen Ludwig und Karleiner- und Lothar und Pippin anderer Seils , in welclier durcli den Sieg der ersleren entschieden wurde ,rlass das Frankenreich in Zukunft keinem Einzelnen inebr geboreben solle , balle Ludwig mit seinem Halb-bruder Karl am 12. Februar 842 in Sirassburg eine Zusammenkunft , auf welcber die beiden Könige undibre Völker sich in romanischer und deutscher Sprache den berübmlen Eid gegenseitiger Treue schwuren *).
Hierauf zogen sie den Rhein hinab, gegen den bei Sinzicb siebenden Lotbar, welcber aber naab BurgundHob. Ludwig und Karl zogen nun nach Aachen , wo sie im März den Bischöfen die Frage stellten , wasmit dem von Lotbar verlassenen Reicbe zu thtin sei ? diese erkannten , dass Lothar seiner Sehlecbtigkeitwegen dasselbe, verloren habe, und übergaben es in Gottes Namen seinen siegenden Brüdern , die nun eineTbeilung desselben vornahmen , welche aber nicht zur Wirklichkeit gekommen ist, sondern im August 843tbeilten endlicb die drei Brüder, wie oben sebon bemerkt ist, zu Verdün das Reich ihres verstorbenenVaters unter sich.
Im Aacbcner Pallaste liess Ludwig die Uikunde ausfertigen, mit welclier er als Milregent im Reicbe demAhle zu Korneli-Münsler, Adaiongus 2 ) das fiscaliscbe Gut Gressenieh a ) mit allen Recblen und Einkünften,die bisber der kaiserlicbe Fiseus allda ausgeübt und erhoben hatte, schenkte.
Römische Münzen , die man in den , dem Kirchdorfe Gressenieh umgebenden Feldern häufig gefunden ,und noch findet 4 ) nebst andern Alterthümern der Römer , unier denen ein Siein mit einer römischenInschrift an der vormaligen Amtmanns-Wohnung in Koineti-Münsler*neben der Eingangstbür eingemauertnoch zusehen, und Ziegelsteinen, auf denen die Nummern der Legionen stellen, beweisen den dortigen Aufent-halt der Römer, welche hier und in der Umgegend , besonders in dem nach ihnen genannten Römerthale,das Stollberg südwärts nach Breinig bin gelegen ist , auf Eisenslein und Galuiei gegraben haben DassGressenieh das Atualuea der Eburonen gewesen ist , lässt sich nicht erweisen.
') Baluze I. c. T. I. pag. 30.
) Et war der dritte Abi in der Ordnung. Nach Absterben des h Benedict. von Anian wurde AbtII icardus , Mabilhn Anna! ord. s. Benedicts. Tom. II. pag. 433 der den 10. Jpril 838 starb,diesem folgte Adalongns , der die Herrschaft Gressenieh von Ludwig II. dem Deutschen geschenkterhielt
*) Cirassiniacum rilla. Codex diplom. aquen A 7 . 87
4 ) Auch in den Feldern der Pfarrdörfer : Mausbach, Breinig und lenuegen bis nach Hahn undKorneli-Münsler hin , werden solche Münzen gefunden